Möglichkeiten für den ISS Ausbau

Wenn tatsächlich mal CST-100 oder Dragon einsatzbereit sind. Dann gibt es eine neue Herausforderung für die ISS-Planer. Dann könnte die Besatzung nämlich rapide ansteigen. Derzeit sind sechs Astronauten/Kosmonauten auf der ISS (eigentlich sollte man ja von Ionosphärenauten reden, denn in den Kosmos oder zu den Sternen ist noch keiner aufgebrochen). Selbst wenn die Russland eine Sojus aufgeben (mehr wird es nicht werden, denn es wäre ja blamabel, wenn man nicht mehr die eigenen astronauten zur ISS befördern kann), dann sind bis zu 10 Astronauten an Bord der ISS.

Was sind die Probleme. Also erst mal ein Platzproblem. Nicht dass die ISS eng wäre. es gibt sogar mehr Volumen als in jeder Raumstation vorher. Allerdings ist es beengt. Die westlichen Knoten haben z..B. ISS-Standardracks an den Wänden in denen Gerätschaften sind. Von 4,4 bis 4,8 m Außendurchmesser bleiben noch 2-2,5 m innen übrig und im Rahmen der Einsparungen wurde das einzige geplante Wohnmodul eingespart. derzeit haben die Ionosphärenauten hygienische Einrichtungen und Schlafkabinen verstreut über die ISS zwischen Lebenserhaltungssystemen und Forschungsapparaturen. Vor allem braucht man ja dann mindestens 4 weitere Kabinen, sicher noch eine Toilette und bei 10 Leuten vielleicht auch eine Messe. (mehr …)

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COTS und CRS – Industriepolitik anstatt Sicherheit und Kostenbewusstsein

Nun da alle COTS bejubeln, wird es mal wieder Zeit mal ein bisschen Essig in den Wein zu schütten – das ganze hätte man nämlich billiger, effizienter und früher haben können. COTS wird ja gefeiert und zwar weil es ein Festpreis-Kontrakt ist und die NASA nur Kunde ist. Das Erstaunliche was gefeiert wird, ist dass dieses Konzept tatsächlich funktioniert hat und nur 42% teurer war als geplant. (ja Festpreiskontrakt ist ein dehnbarer Begriff, wenn man 278 Millionen und drei  Flüge ausmacht und dann 396 Millionen für zwei Flüge zahlt). Auch bei OSC wird es teurer: 388 Millionen anstatt 170 Millionen.

Es folgt nun das CRS, bei dem nun 3,5 Milliarden für den Transport von 41 t Fracht bezahlt werden. Die NASA feiert auch das, weil man nun ja nur noch für Servies zahlt. Auch hier ist der Begriff dehnbar, wenn SpaceX schon vor dem ersten CRS Flug 337,5 Millionen Dollar erhalten hat, also soviel wie zweieinhalb Füge kosten. Welche Services sind denn „nichts transportiert“? Mal sehen wenn es einen Fehlstart gibt ob dann tatsächlich umsonst nachgeliefert wird. (mehr …)

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Ist destilliertes Wasser giftig?

In den Medien hört man immer wieder, dass destilliertes Wasser nicht getrunken werden soll, weil es die Zellen zum Platzen bringt. In der Tat passiert dies mit Zellen im Reagenzglas so. Der Mechanismus beruht auf dem osmotischen Druck. Damit ist Folgendes gemeint: Enthält eine Zelle einen gelösten Stoff, so ist Wasser bestrebt, diesen Konzentrationsunterschied auszugleichen. Die Zellmembran ist durchlässig für Wasser, aber nicht für die meisten Stoffe, die sich in den Zellen befinden. Sonst würden die Körperzellen diese leicht verlieren. Nun ist die einzige Möglichkeit für den Konzentrationsausgleich, dass Wasser in die Zellen einströmen. Dadurch bauen sie einen Druck auf, der Druck führt dazu, dass Wasser aus den Zellen herausgedrückt wird und ein Gleichgewicht wird erreicht, wenn das zum Ausgleich der Konzentration hereinströmende Wasser und das durch den Druck herausströmende Wasser sich ausgleichen. Hält die Membran dem nicht stand, z.B. weil die Konzentration innen zu hoch ist, so platzt sie. Liegt der andere Fall vor, (außen gibt es mehr gelöste Stoffe als in der Zelle) so verliert die Zelle Wasser, sie trocknet aus. Das wird bei der Konservierung in Salzlake praktisch genutzt. Bei toten Lebensmittel und isolierten Zellkulturen ist dies so beobachtbar. (mehr …)

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Funktioniert Trennkost?

Hay’sche Trennkost und Fit for Life

Die Haysche Trennkost und Fit for Life zählen zu den „alternativen Lebensformen“, sprich sie sind eine Alternative für eine dauerhafte Ernährung, also weitergehen als eine Diät. Es gibt zahlreiche andere wie die Waerlandt-Kost, Bircher-Brenner Kost, Makrobiotik und anthoropsophische Ernährung. Allen gemeinsam ist, dass Annahmen über die Physiologie oder Nahrung zugrunde liegen, die nicht wissenschaftlich abgesichert sind.

Einen weiteren Gesichtspunkt, wie man eine Ernährungsform von anderen abgrenzen kann, brachte Howard Hay ein: die Zeit. Wir finden als Basis die schon bei anderen Formen propagandierte Übersäuerung des Körpers. Neu ist allerdings, dass unser Körper angeblich Kohlenhydrate und Eiweiß nicht gleichzeitig verdauen könne. Das würde zu einem unnötigen Energieverbrauch führen. Die Folgen seien Müdigkeit, Verdauungsstörungen und Herz-Kreislauferkrankungen als Dauerschaden. (mehr …)

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Was ist drin … in Knäckebrot

So, heute wieder ein Blog, der sich auch als neuer Artikel in der Website findet. Ein neuer Artikel aus der Was ist drin Rubrik – und diesmal sogar ein recht positiver.

In der letzten Zeit schaue ich mir die Zutatenverzeichnisse von Brot an, nachdem ich mal bei einem durch Zufall bemerkt habe, wie es „schöngefärbt“ wurde. Daher will ich in einer lockeren Reihe mal verschiedene verpackte Brotsorten aus dem Supermarkt unter die Lupe nehmen (unverpacktes Brot, aber auch Brot aus Backautomaten unterliegt nicht der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung).

Den Anfang macht ein Knäckebrot, das sich erfrischend kurz liest. (mehr …)

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