Die Parker Solar Probe

Am Sonntag ist ja die Parker Solar Probe gestartet. Ich bekam gleich zwei Mails. In der einen fand der Schreiber, dass die folgende NASA-Aussage falsch wäre:

Nestled atop a United Launch Alliance Delta IV Heavy — one of the world’s most powerful rockets — with a third stage added, Parker Solar Probe will blast off toward the Sun with a whopping 55 times more energy than is required to reach Mars. About the size of a small car, it weighs a mere 1,400 pounds.“

Im zweiten wurde ich gefragt ob ich nicht einen Blog (wahrscheinlich meint der Autor aber einen Artikel) schreiben könnte, analog Cassini. (mehr …)

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Versprechen und abkassieren

Eigentlich wollte ich ja nicht so bald wieder was zu SpaceX schreiben, schließlich glänzt die Firma nun mehr dadurch, dass sie endlich liefert anstatt was anzukündigen. Ich wollte bis September warten wenn wie jedes Jahr die neue BFR vorgestellt wird.

Viel zu sagen gibt es nicht. Die Firma hat Pläne für eine Erweiterung ihres Raketenareals im Kennedy Space Center eingegeben. Dort kommt ein futuristischer 100 m hoher Turm mit 3000 m² Fläche, damit man die vielen Landungen der BFR auch überwachen kann und ein Parkplatz für 2500 Autos hin, damit es die Leute nicht so weit zum Laufen haben. Von Brownsville, das mal als kommerzieller Flugplatz aus der Taufe gehoben wurde gabs dagegen immer noch keine Neuigkeiten. Also wie immer: Ankündigungen und nichts neues zu den schon laufenden Projekten (Raptor, Starlink, BFR, Falcon Heavy – da wurde die STP-2 Mission inzwischen auf Dezember verschoben und weitere Starts sind keine mehr angesetzt). (mehr …)

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Die Helden mit Einfluss und ohne Aufgabe

Derzeit bin ich bei der dritten Korrektur des Manuskripts des „Mercury Programms“. Das ist die letzte nachdem ich bei den ersten noch laufend was ergänzt oder gelöscht habe. Ich habe sie heute beendet und dann ging sie an Mario als ersten Korrekturleser raus. Ich kam wegen der Hitze aber nur schwer vorwärts, weil nach Mittags ich ziemlich müde bin und jetzt abends keine Lust noch weiter korrekturzulesen, so mache ich mich mal an einen Blog. Eigentlich wollte ich mich danach ja gleich an das nächste Buch über die Apolloraumfahrzeuge und Saturn V machen, aber bei der Hitze kann mich nicht dazu aufraffen.

Wie meistens wenn ich ein Buch schreibe kommen mir Gedanken, vor allem wenn ich mich mit dem Thema vorher nicht so intensiv beschäftigt habe, wie es auch beim Mercuryprojekt der Fall war. Dazu sicher noch etwas mehr, heute geht es um die Mercury-Astronauten.

Die waren von Beginn an Helden, lange bevor sie flogen. Sie erhielten einen Vertrag über 500.000 Dollar, damit sie nur exklusiv mit dem Magazin „life“ zusammenarbeiteten. Das wären heute rund 4,3 Millionen Dollar.

Als ich das Buch schreib wurde mir eines klar: bei keinem anderen Programm hatten die Astronauten so viel Einfluss und so wenig Einfluss. Bei keinem anderen Programm waren sie so unentbehrlich und trotzdem überflüssig und bei keinem anderen Programm mussten sie so wenig können. (mehr …)

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Aus gegebenem Anlass: Die Lösung für ein überflüssiges Problem – Warum kühlt ein Ventilator?

Ich nehme mal an. Nicht nur bei mir ist es gerade ziemlich heiß. Gestern habe ich zum ersten Mal seit Jahren zwei Tischventilatoren aus dem Keller geholt. Sie bringen etwas Kühlung. Doch wenn ihr mal ein Thermometer vor den Ventilator haltet, so werdet ihr feststellen, das sich die Temperatur nicht ändert.

Nun der Ventilator kühlt auch nicht er erzeugt Wind. Der Wind entfernt die Luft über der Haut. Wir schwitzen und damit ist die Luftschicht über der Haut mit Wasserdampf gesättigt und der Ventilator forciert das Verdampfen des Schweißes. Das ist was kühlt. Ich habe zur Forcierung immer noch eine alte Glasreinigerflasche, nun mit Wasser gefüllt das ich dann über mich sprenge. (mehr …)

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Explodiert, bevor es losging – Explosionen nach dem Abheben

So, weiter gehts mit den spektakulären Fehlstarts die schon an der Startrampe endeten. Kriterium war wie schon gesagt das dies zumindest so erfolgte das die Startrampe dabei beschädigt wurde. Das war z. B. beim Sojus Start von 2002 der Fall, obwohl die Rakete schon 20 s lang brannte und durch die Wolkendecke gestoßen war. Aber ein Booster fiel nach 8 s ab und auf die Startrampe. So gehört dazu nicht der vielleicht größte Unfall in der Raumfahrt, der Fehlstart einer Langer Marsch 3 mit einem Intelsat , die am 15.2.1999 in ein nahe liegendes Dorf abstürzte. Je nach Quelle soll es bis zu 500 Tote gegeben haben. Alle beiden Teile findet ihr auch auf der Website. (mehr …)

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