Goodday Sunshine

Seit gestern habe ich nun auch den Einspeisezähler für meine Photovoltaik-Anlage, die seit dem 18.4. läuft. Das denke ich ist ein guter Zeitpunkt, um über meine Erfahrungen zu berichten. Continue reading „Goodday Sunshine“

Ab wann sieht man die Venusoberfläche?

Eigentlich wollte ich den heutigen Artikel in die Rubrik „Die Lösung für ein überflüssiges Problem“ einsortieren, in dem ich für eine Fragestellung (die außer mir niemanden interessiert) eine Lösung suche. Aber da ich selbst nur einen Lösungsvorschlag habe, aber keine endgültige Antwort kann ich das nicht. Daher hoffe ich auch auf zahlreiche Zuschriften und Kommentare, denn vielleicht habe ich einige Aspekte übersehen.

Es geht darum, dass wir zwar Radarbilder der Venusoberfläche haben, aber keine echten Aufnahmen aus der Vogelperspektive. Die einzigen die es gibt sind die von Venera 9,10,13 und 14 und nur die Letzten beiden zeigen etwas von der Landschaft. Weil diese Sonden aber Fischaugenobjektive hatten, nur am Rand und stark verzerrt. Selbst perspektivisch korrigiert, ist die Landschaft im Hintergrund verschwommen. Continue reading „Ab wann sieht man die Venusoberfläche?“

Kann man machen, muss man aber nicht

Heute wieder ein kurzer Blog, damit ihr auch die letzte Zeit in der es täglich einen längeren gab, verdauen könnt.

Lidl macht derzeit wieder eine Werbung im Radio jenseits der „wochenendlich“-Werbung für die Angebote an Freitag oder Samstag. Die fängt mit obigem Satz an: „Kann man machen, muss man aber nicht“. Jemand sagt etwas, meist ist das ein völlig idiotischer Vorschlag um Geld beim Einkaufen zu sparen und dann kommt die bekannte jugendlich-freche Stimme, die seit Jahren Werbung für Lidl macht, mit dem obigen Satz gefolgt von Angeboten, die es gerade gibt. Lidls Werbung ist ja immer etwas schräg. Im letzten Jahr waren es Leute, die Angebote marktschreierisch ankündigten. So richtig witzig ist sie aber nicht, nur eben auffällig. Continue reading „Kann man machen, muss man aber nicht“

Bezaubernde Jeannie, Verbraten von Serien und VPS

Gerade wird auf One die Serie „Bezaubende Jeannie“ aus den Sechzigern wiederholt. Da sie ziemlich alt ist und schon oft ausgestrahlt wurde denke ich kennen die meisten den Inhalt. Der Astronaut Anthony Nelson findet auf einer Insel einen Flaschengeist, Jeanny der ihm fortwährend das Leben schwer macht.

Mich hat mal interessiert, wer von den Darstellern noch lebt. Es ist nur noch Barbara Eden, welche die Jeannie spielt. Das Larry Hagman schon vor einigen Jahren starb wusste ich schon. Dazu habe ich die Wikipedia besucht. Etwas amüsiert war ich über die Einträge zur Serie. So wurde moniert, dass die Serie die NASA als militärische Struktur mit Befehlsgewalten darstellte. Zum einen ist da was wahres dran. Die Astronauten blieben beim Militär und wurden nur für die NASA freigestellt. Eugene Cernan der so lange dabei war, das er beim Ausscheiden schon den Admiralsrang bekommen hätte, musste überlegen, ob er nicht doch zur Navy zurückkehren sollte. Daneben gab es viele Rollen mit militärischen Bezeichnungen wie „Public Affairs Officer“ oder „Flight Dynamics Officer“. Vor allem aber gab es eine strenge Struktur mit Verantwortlichkeiten und Weisungsbefugnis wie beim Militär. Wenn Chris Kraft entschied, dass jemand nicht mehr fliegen sollte weil seien Performance schlecht war oder er einfach krank wurde, dann flog er nicht mehr. Da wurde wie beim Militär befohlen und nicht diskutiert. Continue reading „Bezaubernde Jeannie, Verbraten von Serien und VPS“

Der Casio FX-991DE X – Modellpflege

Ich benutze noch oft einen Taschenrechner. Mir schwirren immer wieder Idee n durch den Kopf, die ich gerne durchrechne, oder zumindest eine grobe Abschätzung mache (planetare Bahnen kann man nicht wirklich genau mit dem Taschenrechner rechnen, außer man hat viel Geduld und die ganze Rechenvorschrift und physikalischen Konstanten im Kopf). Weil das oft spontan ist und mir bei langweiligem Fernsehprogramm oder auf dem Klo einfällt, habe ich pro Etage einen Taschenrechner. Als Zweitrechner des Casio 991 ES, habe ich über Jahre einen Casio 82 genutzt.

Ich habe den ersten Casio, einen FX-81 1981 bekommen und dachte damals die Zahl steht für das Modelljahr, doch zumindest das 82-er Modell gibt es ja heute noch. Wer mal einen Taschenrechner hatte, weiß, dass man meist bei einem Hersteller bleibt. Das Gehirn lernt, wo bestimmte Funktionen sind und man muss nicht suchen. Besonders ärgert mich dann, wenn der Hersteller das ändert, wie Casio das beim FX-5800 tat. Die häufigen Tasten für letztes Ergebnis (ans) und 1/x sind dort nämlich woanders und nur über Shift zu erreichen. Überhaupt ist die Auswahl klein geworden. Es gibt nur noch Texas Instruments und Casio. Sharp und HP die auch mal Taschenrechner produziert haben scheinen vom Markt verschwunden. Es gibt noch No-Names, doch wie meine eigenen Erfahrungen mit einem ALDI-Rechner zeigen, sind die keine Alternative – von den Funktionen her zieht er gleich, doch ist die Bedienung von Menüs wenig intuitiv und vor allem das Display sehr schwer abzulesen. Continue reading „Der Casio FX-991DE X – Modellpflege“