Werbungssongs

Derzeit wird, weil es gerade Sommer ist mal wieder gerne was gespielt was irgendwie mit Sommer, Strand, Sonne, Meer zu tun hat. Und eines der Lieder ist „Summer Dreaming“ von Kate Yanai. Wer etwas älter ist, kennt das Lied auch aus einem anderen Kontext, nämlich als „Bacardi Feeling“. Es kam zuerst in einem Werbespot der gleichnamigen Rum-Marke vor, in der junge Leute mehr oder weniger angesäuselt am Strand herumhüpfen. Und irgendwie schaffte es das Lied in die deutsche Hitparade und man nahm es schnell mit anderem Refrain auf.

Das Lied ist eine Ausnahme. Im Normalfall sind Werbungssongs nicht komplette Songs, sondern Brechtstücke, es wird ja nur ein kurzer Spot gesendet. Vor allem aber nutzen sie meist erfolgreiche kommerzielle Songs. Mir fällt spontan „Summer in the City“ ein von Lovin Sponful, denn ich zuerst bei einer Deowerbung von „Bac“ hörte. Bis heute hörte ich in der Zeile „Back of my neck getting dirty and gritty“ nicht „Back“ „, sondern die Deomarke „Bac“. Continue reading „Werbungssongs“

Nicht mein Style

Heute wieder ein kurzwelliger Blog, einfach weil mir das Thema gestern ins Auge sprang. Es geht um Werbung, Aufhänger war der aktuelle Prospekt. Lidl bewirbt nun Artikel die sie selbst gefertigt haben als „stylish“, man sehe das Foto aus dem Prospekt der Woche von 12.0 – 17.9.2020, S. 14-17. Also eigentlich dachte ich mir, dazu muss man nichts mehr sagen, aber dann fiel mir doch noch was ein. Continue reading „Nicht mein Style“

Die Spende, Fahrradfahrer unerwünscht und ein überflüssiges Danke

Heute wieder ein kurzweilliger Blog mit nichts anderem als meiner Meinung (okay, die findet sich auch in den anderen Blogs, aber dort meistens noch in Mischung mit einem Sachthema), Es sind drei Splitter die mir auffielen und wenn mir was auffällt dann negativ. Continue reading „Die Spende, Fahrradfahrer unerwünscht und ein überflüssiges Danke“

Kann man machen, muss man aber nicht

Heute wieder ein kurzer Blog, damit ihr auch die letzte Zeit in der es täglich einen längeren gab, verdauen könnt.

Lidl macht derzeit wieder eine Werbung im Radio jenseits der „wochenendlich“-Werbung für die Angebote an Freitag oder Samstag. Die fängt mit obigem Satz an: „Kann man machen, muss man aber nicht“. Jemand sagt etwas, meist ist das ein völlig idiotischer Vorschlag um Geld beim Einkaufen zu sparen und dann kommt die bekannte jugendlich-freche Stimme, die seit Jahren Werbung für Lidl macht, mit dem obigen Satz gefolgt von Angeboten, die es gerade gibt. Lidls Werbung ist ja immer etwas schräg. Im letzten Jahr waren es Leute, die Angebote marktschreierisch ankündigten. So richtig witzig ist sie aber nicht, nur eben auffällig. Continue reading „Kann man machen, muss man aber nicht“

Der Weltraum als Werbefläche

Heute stieß ich auf diesen Artikel in dem Pepsi, in dem die Brausewassermarke nun ein Vorhaben eingestellt hat den Weltraum als Werbefläche zu nutzen. In der Grafik wird klarer, wie man sich dies denken muss. Ein Satellit hat mehrere kleine Flächen, die einzeln gedreht werden können, sodass sie entweder aufleuchten oder nicht. In der Abbildung steht so ein Satellit für vier Bildpunkte. Continue reading „Der Weltraum als Werbefläche“