Ein Nachruf auf Phobos-Grunt

Am Montag schloss sich das Startfenster für Phobos Grunt. Inzwischen gibt es auch inoffizielle Verlautbarungen, dass die Mission gescheitert sei. Ich habe mich mit der Kommentierung zurückgehalten, weil ich das noch abwarten wollte, schließlich war lange Zeit nichts genaues zu erfahren, was allerdings meist ein schlechtes Zeichen ist. Wenige Tage nach dem Start verlautbarte nur, dass die Raumsonde im Erdorbit aktiv sei und funktionsfähig, nur eben nicht die Triebwerke zünden könnte. alle Kontaktversuche scheiterten bisher. (mehr …)

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Rotes und Weißes Fleisch

Ein weitere Ausprägung des heute vorherrschenden mechanischen Körpermodells ist die Einteilung von Lebensmitteln in „gut“ und „schlecht“. Das bedeutet, dass Empfehlungen für oder gegen einzelne Lebensmittel ausgesprochen werden. Ein Beispiel, das aus den USA herüberschwappt, ist das Einteilen des Fleisches in „weißes“ und „rotes“ Fleisch. Weißes Fleisch ist Fleisch von Geflügel und Fisch, rotes Fleisch das Fleisch von Säugetieren wie Rind, Schwein, Lamm, Hase, Ziege. Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Sorten ist der höhere Gehalt an dem Muskelfarbstoff Myoglobin. Genau dieser soll nach einer amerikanischen Studie für ein erhöhtes Dickdarmkrebsrisiko verantwortlich sein. Nach einer anderen Studie soll der Verzehr von „rotem Fleisch“ das Risiko für Diabetes Typ II erhöhen, also der Typ, der nicht angeboren ist. Beide Studien haben jedoch einen grundlegenden Makel: Sie haben zwar ein recht großes Kollektiv untersucht, aber sie versuchen, die Unterschiede in der Sterblichkeit oder dem Auftreten von Krankheiten auf einen einzigen Faktor zu reduzieren. So stieg das Diabetes Risiko nach der zweiten Studie um 19% wenn die Personen täglich 100 g „rotes Fleisch“ konsumierten und stieg auf 51%, wenn zusätzlich 50 g Wurst konsumiert wurde. Die erste Studie kam bei der Untersuchung des Sterberisikos zu ähnlichen Ergebnissen: So erhöhten Männer, die täglich knapp 250 Gramm rotes Fleisch genossen, ihr Krebstodrisiko um 22 Prozent und ihr Herztodrisiko um 27 Prozent – im Vergleich zu jenen Studienteilnehmern, die nicht mehr als 150 Gramm rotes Fleisch pro Woche zu sich nahmen. Bei Frauen stieg die Gefahr eines Krebstods bei 250 Gramm rotem Fleisch pro Tag um 20 Prozent und die eines tödlichen Infarkts oder Schlaganfalls sogar um 50 Prozent. Bei Personen, die viel „weißes Fleisch“ aßen, wurde der gegenteilige Effekt festgestellt. (mehr …)

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Musiktipp: Brothers in arms

So, nachdem es einige ungerade Tage mit Gastblogs gab, ist nun wieder Sense. Sprich kein weiterer zugeschickt worden. Vielleicht fühlen sie die noch angesprochen die auch häufig kommentieren und bisher nichts veröffentlicht haben oder jemand will es nochmal versuchen? Die Reaktionen waren zumindest wenn ich mir die Kommentare ansehe immer gegeben. (mehr …)

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Das Chaos geht weiter….

Nun ist das neue NASA Budget für 2012c genehmigt worden. Das Ergebnis in Kürze:

  • Gesamtbudget 17,8 Milliarden Dollar: 684 Millionen weniger als dieses Jahr, 932 weniger als das Weisse Haus beantragt hatte – Auch die NASA muss sparen um die Einsparung in Höhe von 1 Billion mitzutragen.
  • 3,8 Milliarden für Space Exploration (neues Programm zu .. ja wohin den eigentlich) – lediglich 30 Millionen weniger als dieses Jahr
  • 4,2 Milliarden für Space Operations: Die ISS und Auflösungsverträge für das Shuttle. 1,3 Milliarden weniger als dieses Jahr, vor allem weil es ja keine Shuttles mehr gibt
  • 5,1 Milliarden für Science Programms. Das sind zwar 155 Millionen mehr als dieses Jahr, aber vor allem weil das JWST 529 Millionen mehr erhält. Die anderen Programme müssen auch alle sparen.
  • Von den 3,8 Milliarden für Space Explorations entfallen 1,8 für das SLS und 1,2 Milliarden für die Orion aka MPCV. Dafür wird der kommerzielle Raumflug nur mit 406 Millionen gefördert, 850 Millionen wurden beantragt. Von den 406 werden noch 100 zurückgehalten, bis Charles Boulden schriftlich bestätigt hat dass das SLS weiterentwickelt wird. Also keine kommerzielle bemannte Raumfahrt ohne SLS.

Die Einzelheiten über das Science Programm und andere Details findet man in diesem Bericht bei SpaceNews. (mehr …)

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Das etwas andere Arbeitszeitkonzept

Ich arbeite ja derzeit wieder bei einer Firma und programmiere dort. Das mache auch recht gut oder um einen Mitarbeiter dort zu zitieren: „Bernd programmiert schneller als ich Pflichtenhefte schreiben kann“. Aber es ist auch recht anstrengend. Abends bin ich richtig fertig und wenn ich dann was mache, dann nur ein kleines Spielchen oder ich lege mich aufs Sofa und lasse mich berieseln und warte bis ein Kätzchen auf mich drauf hüpft, was derzeit sehr wahrscheinlich ist, da einer meiner Katzen wieder eine Intensivkuschelhase hat.

Es macht mir viel Spaß, zumal ich auch die Rückmeldung habe, dass mein seit 2001 gepflegtes Programm dort fleißig im Einsatz ist und auch genutzt wird. Aber es ist eben sehr anstrengend. Und das bringt mich zu meinem heutigen Thema: Arbeitszeit. Bei uns in Deutschland haben wir so um die 3 Millionen Arbeitslose und von den ALG-II Empfängern wollen ja auch einige arbeiten. Nicht zu vergessen die die aus der Statistik rausfallen wie die in Altersteilzeit befindlichen, die bei Umschulungen etc.

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