Ein Vorschlag für Blue Origin

Ich hatte mir mal überlegt wie die USA wohl heute, wenn sie Tabula Rasa machen würden, ein Trägersystem entwerfen würden, wobei das in Anbetracht der neueren Entwicklungen möglichst wiederverwendbar sein sollte. Zuerst dachte ich an eine Zentralstufe mit dem RS-25, dessen Treibwerke geborgen werden und Booster mit dem BE-4 die weich auf einem Droneship landen. Dann suchte ich nach einer Oberstufe, die nicht geborgen wird. Sie sollte daher möglichst günstig sein. Ich dachte daher an ein Methan-Triebwerk im Bereich von 100 bis 200 kB. So was existiert aber nicht. Das RL-10 scheint relativ teuer geworden zu sein. So lag es nahe, das nächste verfügbare Triebwerk, das BE-3 zu nehmen. Doch das ist mit 490 kN schon zu schubstark. Man könnte dann die Zentralstufe einsparen oder durch eine weniger leistungsfähige ersetzen. Dann hat man aber nur noch Triebwerke von Blue Origin. Also ging ich daran, ein System auf Basis der Triebwerke von Blue Origin zu konstruieren. (mehr …)

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Rocket Science: That don‘t impress me much

Der eine oder andere wird wohl fragen, warum ich eine Woche lang keinen Blog verfasst habe. Dafür gibt es schon Gründe. Zum einen habe ich – wie angekündigt – mehr Zeit in die Fertigstellung meiner Bücher gesteckt und ein Kapitel über Grafik geschrieben und fange nun an die Hardwareentwicklung der x86 Serie als Beispiel für die Techniken die heute in einem Prozessor zum Einsatz kommen nochmals durchzulesen. Zum Zweiten hat die Freibadsaison begonnen und wie letztes Jahr gehe ich täglich eineinhalb Stunden Schwimmen. Mit Hin- und Rückfahrt und einer Erholungspause nach dem Schwimmen sind dann schon mal dreieinhalb Stunden des Tages verplant. Der Hauptgrund aber war, dass ich im Dashboard sah, das dieser Blog der 3.000-ste von mir werden würde. Und der sollte eigentlich daher auch ein Besonderes sein. Das Dumme nur: Mir fiel nichts ein. Klar Ideen für gute Blogeinträge hätte ich schon, doch dann würde es sicher gleich eine Serie werden. So meine Vorstellungen von einer finanzierbaren bemannten Marsmission. Seit Langem, vor allem seit der Islamismus so schreckliche Züge angenommen hat, habe ich die Idee mal die Prinzipien einer Lebensanschauung zu formulieren für alle, die nicht religiös sind und nicht an ein Leben nach dem Tod glauben. Auch wer nicht religiös ist, sucht nach einem Sinn seines Lebens. Ein Zweck einer Religion ist es (meiner Ansicht nach) die Frage zu beantworten und Werte für eine Gesellschaft zu stellen die über die Gesetze hinausgehen. So was spukt mir schon lange im Kopf rum, aber ich als Stifter einer Glaubensrichtung? Da würden mich wohl alle auslachen und wahrscheinlich denke ich auch zu rational dazu. Anders als bei Bibel und Koran würde es mir schon schwerfallen nur einige Seiten mit Glaubenssätzen zu füllen. Zudem haben alle die das ernsthaft machen sich wohl lange mit dem Thema beschäftigt. Daher lasse ich es. (mehr …)

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Buchkritik: J. Kelly: Moon Lander

Während meines Nesselwang Aufenthaltes habe ich mir erneut das Buch von Kelly über die Entwicklung des Mondlanders durchgelesen. Nun habe ich festgestellt, dass ich keine Kritik über das Buch verfasst habe. Zeit das mal nachzuholen. (mehr …)

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Ein Vorschlag für die Ariane 6

Das man beim DLR ein Triebwerk mit Methan erprobt war mir neu. Das Ganze scheint man auch auf kleiner Flamme zu halten, ganz im Gegensatz zu den sonstigen Aktivitäten des DLR, wo selbst Kleinigkeiten einige Seiten im eigenen Magazin wert sind. Es ist nicht mal der Name bekannt. Bei einem spezifischen Impuls von 3400 m/s und 110 kg Treibstoff/s komme ich auf 374 kN Schub. Es scheint sich um einen Technologiedemonstrator zu handeln, denn geplant ist ein zehnmal größeres Triebwerk, das dann das Vulcain ablösen könnte.

Doch ich habe das zum Anlass genommen, mal ein bisschen zu rechnen. Die Idee: Mit 400 kN geschätztem Vakuumschub (spezifischer Impuls dann etwa 3636 m/s) ist es mehr als doppelt so schubstark wie ein Vinci. Damit könnte man die Ariane 6 um eine weitere, dritte, Stufe erweitern. (mehr …)

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Zum Mars bis Ende 2024?

Trump hat sich mal wieder in Szene gesetzt. In einer Life-Schalte zur ISS fragte er die Astronautin Peggy Whitson, bis wann man auf dem Mars landen könnte. Ich fasse mal die wesentlichen Teile im Originalton zusammen:

Teump: “What do you see a timing for actually sending humans to Mars?”

Whitson: “Well, I think as your bill directed, it will be approximately in the 2030s,“Unfortunately, spaceflight takes a lot of time and money, so getting there will require some international cooperation to get it to be a planet-wide approach in order to make it successful, just because it is a very expensive endeavor, But it so worthwhile doing.”

Trump: “Well, we want to try and do it during my first term or, at worst, during my second term, So we’ll have to speed that up a little bit, okay?”

Später ergänzt: “I’m very proud that I just signed a bill committing NASA to the aim of sending America astronauts to Mars. So we’ll do that. I think we’ll do it a lot sooner than we’re even thinking.”

Also zum Mars noch während der ersten Amtszeit, spätestens wenn er im Januar 2025 den Stuhl räumen muss (vorausgesetzt er wird wiedergewählt). (mehr …)

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