Was ist eine Raumsonde?

Ich habe ja schon angesprochen, das ich mit der Idee schwanger gehe, ein Buch über Raumsonden zu schreiben. Der erste Schritt dabei ist die Eingrenzung des Themenbereichs, das heißt, man sollte mal definieren welcher Raumflugkörper eine Raumsonde ist und welche nicht. (mehr …)

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Ein Entschluss

Ich bin ja derzeit in meinem Ferienhaus in Nesselwang um den Großputz zu machen und nach dem Rechten zu sehen. Das ist immer eine Zeit der Besinnung. Ich putze, streiche, repariere, räume um (das Haus ist zum größten Teil des Jahres an Feriengäste vermietet und die räumen die beweglichen Gegenstände dorthin weg, wo sie sie haben wollen oder sie sie nicht stören) und habe viel Zeit zum Nachdenken. Zuhause komme ich da eher wenig dazu, irgendwie finde ich immer etwas zu tun, vor allem lockt der Computer wenn man mal Leerlauf hat. Ich habe zwar einen Raspberry Pi 3 dabei, doch wegen dessen Langsamkeit und weil dort eben nicht alles abgelegt ist, was ich daheim habe, beschränke ich mich auf das Surven, Mail Abrufen und ab und an einen Blog, für den ich nicht viel recherchieren muss.

Ich habe viel nachgedacht, auch über mein Zeitmanagement. In den letzten zwei bis drei Jahren war das nicht gut. Manchmal mache ich wochenlang nicht viel, dann arbeite ich an etwas einige Wochen weiter und höre dann wieder auf, bevor es richtig fertig ist. Irgendwie fehlt so ein bisschen die Motivation für viele Dinge. (mehr …)

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Die voll wiederverwendbare Mondmission

Die Zeit hier in Nesselwang inspiriert mich. Mit spukt das Thema Wiederverwendung im Kopf rum und die Ankündigung von SpaceX Mondumrundung. Und da ich gerade „Moon Lander“ von Kelly erneut lese, und es auch da um die frühen Konzepte der Mondlandung geht, fügte sich das irgendwie zusammen und so kam ich auf einen tollen Vorschlag für Musk: Die bezahlbare und voll wiederverwendbare Mondmission. (mehr …)

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Was bleibt an Revolution übrig?

So, hier in Nesselwang liegen 10 cm Schnee, mehr als ich im ganzen Winter in Ruit gesehen habe, und so fallen alle Außenarbeiten weg. Zeit die ich für einen Blog nutzen kann.

HansSpace hat etwas angesprochen, was ich immer wieder von SpaceX höre. Sie würden die Raumfahrt revolutionieren, Bewegung bringen. Ich zitiere ihn mal wörtlich:

Ich bin fasziniert von der Entwicklung bei SpaceX, die das Produkt „Trägerrakete“ mit fast jedem Start weiterentwickeln und Dinge ausprobieren, die man zuvor für „irrelevanten Quatsch“ oder „Idee für Science Fiction Roman“ gehalten hat.
Die heutige Technik bei Computern, Simulationen, Leichtbaumaterial, Hitzeschilden, etc. macht Dinge möglich, die vor 30 Jahren völlig unrealistisch waren.
Andererseits haben es sich die bisherigen etablierten Raketenhersteller in ihrer jeweiligen Nische bequem gemacht und über viele Jahre den technischen Fortschritt nur sehr zögerlich berücksichtigt. Die politischen Zwänge und das Oligopol machten es möglich.
Nach der Entwicklung der SpaceShuttles gab es doch kaum nennenswertes Neues.

So was höre ich immer wieder und selbst wenn die Leute dann nicht an die Marspläne glauben, sind sie von dem Fortschritt fasziniert. Zeit sich dem Thema zu widmen. (mehr …)

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Die Flugbahn von BepiColombo

Ich arbeite ja gerade am Artikel für BepiColombo und die Missionsbeschreibung ist auch schon fertig. Da verstand ich einiges nicht und habe mich an einen Experten gewandt und das liefert mir den heutigen Aufhänger zum Blog. Aber fangen wir zuerst mal mit der Mission von BepiColombo an.

Studien für eine ESA Mission gab es schon lange. Sie gehen bis 1993 zurück. Richtig konkret wurde die Mission auch schon unter dem heutigen Namen 2001 als man das Konzept genauer definierte und für eine Cornerstone-Mission der ESA vorschlug. Damals war die Mission noch dreiteilig: Ein Orbiter den den Planeten beobachtet, der MPO. Dazu ein Orbiter in einer exzentrischeren Umlaufbahn, der das Magnetfeld untersucht, der MMO und ein kleiner Lander der nur wenige Tage auf der Oberfläche arbeiten sollte. Der ESA war dies zu teuer und als die Genehmigung anstand brauchte auch die Ariane 5 Rettung Geld. So wurde das Projekt abgelehnt. (mehr …)

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