Die Thor-Delta Entwicklung – kompakt

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Was die Delta von allen anderen Trägerasketen, nicht nur der USA, sondern auch weltweit, unterscheidet ist die enorme Anzahl an Versionen. Selbst wenn man die militärischen Varianten ausklammert, gibt es elf Versionen bei der Buchstabennummerierung und (wenn man die Delta 3 ausklammert, weil sie keine Delta-Stufe mehr einsetzt) acht Versionen bei der 4-Ziffernummerierung. Da sind Subversionen wie C1 und E1 oder Varianten in der 4-Ziffernummerierung ausgeklammert. Die vielen Versionen kommen durch die Evolution zustande: Die Thor wurde dreimal verlängert, setzte zwei Triebwerke in fünf Versionen ein, die Delta vier Triebwerksversionen, sie wurde ebenfalls mehrmals vergrößert (drei größere, mehrere kleinere Anpassungen). Es gab sechs verschiedene dritte Stufen und ebenso sechs verschiedene Booster. Davon konnte man 3, 4, 6 oder 9 an die Thor anbringen. (mehr …)

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Thor Nomenklaturchaos

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Heute geht es wieder um einen Splitter meiner Recherche zu dem Buch und zwar um Bezeichnungen und Abkürzungen der Thor. Wer mit den Akronymen PGM-17, SM-75, WS-315A, DM-18, MB3, DSV-2L-1A, DSV3E, SLV-2G, Thorad, TAT, TAID, LTTAT, UBT ELT und XLT etwas anfangen kann, der braucht den Blog nicht zu lesen. (mehr …)

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Thor Launchpad Chaos und nicht geflogene Thor

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Hallöchen, es wird mal Zeit, dass ich mich wieder melde. Der Grund für die wenigen Posts in letzter Zeit ist das ich fleißig an meinem Buch über die Thor-Delta arbeite. Inzwischen habe ich, was die Fakten angeht, nur noch die Delta 5 vor mir und einige kleinere Ergänzungen zur 4-Digit Serie. Wie immer wird ergänzt, wo es geht. Inzwischen sind es 471 Seiten und rund 682.000 Zeichen, zum Vergleich: das Ausgangskapitel aus den US-Trägerraketen (gibt es auch bei Amazon) war 161.000 Zeichen lang. Bei 471 Seiten bin ich inzwischen angekommen, allerdings mit viel lockerem Layout und Typenblätter belegen immer eine Seite und es gibt viel mehr Abbildungen. Rechnet mal mit 500 Seiten und einem Preis von 39 Euro für das Buch. (mehr …)

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Elon Musks KI-Rechenzentren im Orbit – nochmals nachgerechnet

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Ich habe mich ja schon mal mit diesem Thema beschäftigt, in dem es vor allem um die Kosten und den wirtschaftlichen Unsinn ging – warum sollte ich ein Rechenzentrum in den Orbit bringen, wenn ich es billiger auf der Erde bauen kann und es auch genügend Gegenden gibt in denen es anders als im Orbit 24/7 Strom gibt? Mal abgesehen davon das Mieten / Zukaufen bei den Zeiträumen die Musk nennt (einige Jahre) zumindest bei den Gebäuden und beim Strombezug billiger ist.

Heute geht es mehr um die technische Umsetzung. Wie das ganze laufen soll, ist weitgehend nebulös, weil alle Infos ja von Musk selbst stammen und der verbreitet sie über X, sie sind also selten länger als ein Satz. Aber er will pro Jahr 1 Million Satelliten mit je 1 Tonne Masse starten und die sollen 100 kW Leistung haben. (mehr …)

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Warum Elon Musk zum Mars will

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Kürzlich war ich bei einem Vortrag über das Alphateilchenspektrometer, das 1997 bei der Mars Mission Sojourner als deutsches Experiment (Max-Planck-Institut für Chemie aus Mainz) mitflog, was damals etwas Besonderes war. In der Unterhaltung nach dem Vortrag meinte der inzwischen emittierte Wissenschaftler, dass sich sogar Elon Musk für die Ergebnisse interessiert habe. Er hätte ihn nach einer Veröffentlichung Fragen gestellt. Später habe er von Kollegen beim JPL und der NASA erfahren, dass er versucht habe, dort durchzusetzen, dass auch die 2003 gestarteten großen Rovers ein solches Instrument bekommen.

Das hat mich dann doch interessiert und ich bat ihn um eine Kopie der Veröffentlichung. Das Original ist wie üblich, aber trotzdem nicht weniger ärgerlich, hinter einer Paywall. MaiThinkX hat das mal zum Thema gemacht und ich finde die Folge sehenswert. Also ich habe die Veröffentlichung zweimal gelesen, denn beim ersten Mal fiel mir nichts auf. Es wird eben angegeben welche Elemente man fand und was man daraus für Rückschlüsse für die Mineralogie ziehen kann, denn ein Alphateilchenspektrometer (APXS) bestimmt Elemente und keine Verbindungen. Beim zweiten Lesen schaute ich dann genauer auf die Tabellen und da gab es noch eine Tabelle mit Spurenbestandteilen. Sie stammen nur aus einer Messung und wurden nicht diskutiert. Zum einen, weil die Häufigkeiten zu klein sind und zum zweiten ist eine Messung in der Wissenschaft nichts wert. Es kann ja eine Fehlmessung sein, oder ein Ausreißer, also an einer Stelle ist die Zusammensetzung stark abweichend vom Rest der erkundeten Stelle. (mehr …)

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