Nett sein lohnt sich nicht

Letzte Woche wurde „Mission Hollywood“, eine Casting Show im Sinne von „Germanys next Topmodell“ von RTL vom Platz zur Hauptsendezeit am Montag um 20:15 auf den Samstag Nachmittag um 15:45. Damit hat RTL die „Reisleine“ gezogen, nachdem die Quoten offensichtlich zu schlecht waren. Ich fand die Sendung sehr amüsant. Aus zwei gründen. Zum einen weil die „Schauspielanwärterinnen“ sich auch was trauen. Wörtliches Zitat „Annika: !Ich will ja mal ein ernsthafter Schauspieler werden und nicht wie Till mich nur selbst spielen“ und zum anderen weil der Ton so anders ist. Das ist auf der einen Ebne ehrlicher – Till Schweiger sagt den Kandidaten, die er für nicht begabt genug hält dies. Und zum anderen ist es nicht wie bei Heidi Klum dieses Domina Gehabe sondern es bleibt auf einer Menschlichen Ebene und Till macht hier nicht wie die Klum auf großen Macker. Ich würde in der summe sagen, es ist ein fairer Umgang mit den Kandidatinnen (warum eigentlich nur Frauen?) und es entfallen diese Psycho-Spielchen von Sado Queen Heidi Klum.

Was bringt es wenn man im Fernsehen nett ist? Das sieht man an diesem Format – man wird abgesetzt. Es muss immer extremer, immer spektakulärer sein. Es müssen Tränen fließen oder die Kandidaten ausrasten. Echt schlimm, dass es so weit gekommen ist. Meine Überzeugung ist eine andere: Nett sein lohnt sich, nicht nur im Fernsehen. Am Samstag habe ich bei LIDL trotz Riesen-Gedränges zwei Leute vorgelassen die jeweils nur ein paar Sachen hatten. Genauso wie ich mal vorgelassen werde, wenn ich nur ein paar Sachen habe. Nett sein lohnt sich: Es macht das Leben stressfreier und angenehmer. Man muss sich nicht so viel ärgern und hat das gute Gefühl etwas gutes getan zu haben. (mehr …)

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Wie genau navigieren Computer?

Eine der Entwicklungen zwischen Mercury und Apollo, ist die zunehmende Bedeutung von Computern. Bei Mercury spielten Sie eine gewisse Rolle am Boden. Doch die Missionen waren so kurz, dass sie vorwiegend zur Datenaufbereitung dienten, wobei auch hier das meiste noch analog geschah. In der Kapsel selbst gab es analoge Schaltkreise. Der Pilot selbst konnte jedoch nicht viel machen. Im wesentlichen konnte er die Steuerdüsen direkt steuern, wobei es aber auch noch ein automatisches System gab, dass im Zweifelsfall von der Bodenkontrolle ausgelöst werden konnte. Trotzdem gab es einige Konfusion, als Carpenter sehr viel Treibstoff bei Manövern verbrauchte, welche die Bodenkontrolle als „überflüssig“ ansah.

Bei Mercury hatten die Astronauten noch wenig Einfluss auf das Design der Kapsel. Da die Rekrutierung der Astronauten erst nach dem Programmbeginn erfolgte. Sie konnten immerhin einiges durchsetzen, denn ursprünglich sollte die Kapsel keine Fenster haben und die Astronauten sollten nicht selbst steuern können. Trotzdem sprachen die Mercury Astronauten von sich als „Passagiere“. (mehr …)

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UFO Alarm

SLA
SLA

Nach 3 Tagen im All sah Aldrin aus dem Fenster und er sah etwas komisches. Es war heller als jeder Stern und es war nicht ganz punktförmig wie es Sterne sind. Es sah aus wie ein Zylinder. Als er es durch das Teleskop betrachtete (Gedacht für die Navigation hattte die Columbia zwei Teleskope mit zweifacher und 28 facher Vergrößerung an Bord) sah es aus wie ein „L“. Aldrin schätzte es auf 100 Meilen entfernt. Er machte Collins und Armstrong aufmerksam und sie sahen es auch. Nun entbrannte eine Diskussion was es ist und wie man die Bodenkontrolle fragen könnte. Schließlich hörten Millionen von Menschen den Sprechfunk mit. Die wahrscheinlichste These war, dass es die ausgebrannte S-IVB Oberstufe war, die auch einen Mondkurs einschlug. Nach dem TLI (Translunar Injection) entfernte sich aber zuerst Apollo 11 von der S-IVB, führte später auch noch einige kleinere Kurskorrekturen durch und die S-IVB selbst entlies den Treibstoff durch das Haupttriebwerk, wo er zwar nicht verbrannte, aber durch die heiße Brennkammer verdampfte und so auch noch einen kleinen zusätzlichen Schub erzeugt – die S-IVB würde somit einen anderen Kurs als Apollo 11 einschlagen und in eine Sonnenumlaufbahn gelangen. So nach 2 Tagen, 12h, 45 min und 46 s kam folgende Anfrage von Neil Armstrong: (mehr …)

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„Program Alarm“

Mit diesen Worten begann ein Vorfall bei der Apollo 11 Landung, den ich in meiner kleinen Serie „40 Jahre erste Mondlandung“ besser beleuchten will. Fangen wir mal an mit der Sicht, welche die Öffentlichkeit mitbekam. Hier der Mitschnitt der Kommunikation: (mehr …)

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Die ersten Worte auf dem Mond

 

In wenigen Wochen jährt sich der Flug von Apollo 11 zum vierzigsten Male. Es wird wieder einige Dokumentationen und Spielfilme geben. Einer lief ja schon: Moonshot. Natürlich wird auch erneut ein Thema diskutiert werden: Die ersten Worte von Neil Armstrong auf dem Mond „A small step for men, but giant leap for mankind„. Über diese Worte und den Ursprung. Es gibt die unterschiedlichsten Theorien dazu: Die Extreme sind: Der Spruch fiel Neil Armstrong spontan ein und die Worte wurden vom NASA Management gewählt und Neil dürfte keine anderen sagen. (mehr …)

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