Musks „Schleuder“ auf dem Mond

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Da kündigt Jeff Bezos am 31.1.2026 an, das Blue Origin den Suborbitaltourismus für mindestens zwei Jahre einstellen will, um sich ganz auf den Blue Moon Mondlander zu konzentrieren. Und kaum ist das gesackt, will nun Elon Musk dann gleich eine ganze Stadt auf dem Mond bauen. (9.2.2026). Zufall? Anstatt das er sich mal zum Fortschritt des Starship äußert, dass die NASA braucht um auf dem Mond zu landen – Bezos ist schließlich der direkte Konkurrent und will seine Anstrengungen vergrößern , redet er wieder von Utopien in einer fernen Zukunft. Schließlich hat seine Firma bereits 2,66 Mrd. Dollar vom HLS-.Vertrag bekommen für … ja wofür? Money for nothing! (mehr …)

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Elon Musks KI-Rechenzentren im Orbit – nochmals nachgerechnet

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Ich habe mich ja schon mal mit diesem Thema beschäftigt, in dem es vor allem um die Kosten und den wirtschaftlichen Unsinn ging – warum sollte ich ein Rechenzentrum in den Orbit bringen, wenn ich es billiger auf der Erde bauen kann und es auch genügend Gegenden gibt in denen es anders als im Orbit 24/7 Strom gibt? Mal abgesehen davon das Mieten / Zukaufen bei den Zeiträumen die Musk nennt (einige Jahre) zumindest bei den Gebäuden und beim Strombezug billiger ist.

Heute geht es mehr um die technische Umsetzung. Wie das ganze laufen soll, ist weitgehend nebulös, weil alle Infos ja von Musk selbst stammen und der verbreitet sie über X, sie sind also selten länger als ein Satz. Aber er will pro Jahr 1 Million Satelliten mit je 1 Tonne Masse starten und die sollen 100 kW Leistung haben. (mehr …)

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Warum Elon Musk zum Mars will

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Kürzlich war ich bei einem Vortrag über das Alphateilchenspektrometer, das 1997 bei der Mars Mission Sojourner als deutsches Experiment (Max-Planck-Institut für Chemie aus Mainz) mitflog, was damals etwas Besonderes war. In der Unterhaltung nach dem Vortrag meinte der inzwischen emittierte Wissenschaftler, dass sich sogar Elon Musk für die Ergebnisse interessiert habe. Er hätte ihn nach einer Veröffentlichung Fragen gestellt. Später habe er von Kollegen beim JPL und der NASA erfahren, dass er versucht habe, dort durchzusetzen, dass auch die 2003 gestarteten großen Rovers ein solches Instrument bekommen.

Das hat mich dann doch interessiert und ich bat ihn um eine Kopie der Veröffentlichung. Das Original ist wie üblich, aber trotzdem nicht weniger ärgerlich, hinter einer Paywall. MaiThinkX hat das mal zum Thema gemacht und ich finde die Folge sehenswert. Also ich habe die Veröffentlichung zweimal gelesen, denn beim ersten Mal fiel mir nichts auf. Es wird eben angegeben welche Elemente man fand und was man daraus für Rückschlüsse für die Mineralogie ziehen kann, denn ein Alphateilchenspektrometer (APXS) bestimmt Elemente und keine Verbindungen. Beim zweiten Lesen schaute ich dann genauer auf die Tabellen und da gab es noch eine Tabelle mit Spurenbestandteilen. Sie stammen nur aus einer Messung und wurden nicht diskutiert. Zum einen, weil die Häufigkeiten zu klein sind und zum zweiten ist eine Messung in der Wissenschaft nichts wert. Es kann ja eine Fehlmessung sein, oder ein Ausreißer, also an einer Stelle ist die Zusammensetzung stark abweichend vom Rest der erkundeten Stelle. (mehr …)

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Musks KI-Rechenzentren im Orbit

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Bei meinem regelmäßigen Besuch des Space Reviews stieß ich auf diesen Artikel: SpaceX, orbital data centers, and the journey to Mars. Ich hatte in meiner Nachlese schon erwähnt das Elon Musk, nachdem er dies lange verschoben hat nun plant SpaceX an die Börse zu bringen. Ich meinte aber, das läge am Starship, das kommt ja nicht vorwärts und es kostet die Firma wahrscheinlich viel Geld. Der interessanteste Teil und der Anlass für diesen Artikel ist diese Passage:

“Satellites with localized AI compute, where just the results are beamed back from low-latency, sun-synchronous orbit, will be the lowest cost way to generate AI bitstreams in <3 years,” … “And by far the fastest way to scale within 4 years, because easy sources of electrical power are already hard to find on Earth,” he added. “1 megaton/year of satellites with 100kW per satellite yields 100GW of AI added per year with no operating or maintenance cost, connecting via high-bandwidth lasers to the Starlink constellation.” (mehr …)

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Elon Musk und Donald Trump – wie gehts weiter?

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Wie ihr sicher mitbekommen habt – es kam ja sogar in den Heute-Nachrichten und der Tagesschau gehört habt, gibt es derzeit streit zwischen Elon Musk und Donald Trump. Ich habe einen Teil davon schon mitbekommen, als ich die Pressekonferenz von Donald Trump und Friedrich Merz im Oval Office angesehen habe. In der ging es – zum Glück für unsern Bundeskanzler – weniger um die Deutsch-Amerikanischen Beziehungen, als um die US-Innenpolitik. Donald Trump ließ sich minutenlang über einen Penautomat den Biden angeblich benutzt haben soll aus. Und er erwähnte auch Elon Musk. Nach Trump scheint diese verärgert gewesen zu sein, weil er die Subvention für Elektroautos gestrichen hat. Doch richtig heftig wurde es dann im Schlagabtausch bei den sozialen Medien, denn wenn niemand persönlich zugegen ist, ist man immer gerne bereit viel mehr auszuteilen, als wenn man jemanden das persönlich sagt. Zuerst meinte Donald Trump man könnte Milliarden von Dollar sparen, indem man einfach die Aufträge an SpaceX kündigt.Dann erwiderte Elon Musk, dass er sofort die Dragon ausmustern wird, was aber nicht geschah, um sie später wieder etwas zu beruhigen. Kernpunkt scheint es zu sein, dass Elon Musk von Donald Trumps Gesetz zur Haushaltskonsolidierung überhaupt nichts hält, weil es die Verschuldung der Vereinigten Staaten in den nächsten 10 Jahren um 5700 Milliarden Dollar erhöhen wird. Dabei sind die USA schon heute überschuldet: Sie haben Schulden in Höhe von 120% des Bruttoinlandsproduktes, und geben fast genauso viel für die Zinsen aus wie für den Verteidigungshaushalt, der ja schon wesentlich größer als jeder Verteidigungshaushalt eines anderen Nato-Staats ist. Davon, dass Sie diesen enormen Schuldenberg überhaupt abtragen ist keine Rede. Der aktuelle Haushaltsentwurf. der noch von der Biden-Regierung stammt, sieht bei Gesamtausgaben von 6600 Milliarden Dollar eine Neuverschuldung von 2200 Milliarden Dollar vor, das heißt ein Drittel des Haushaltes wird über Schulden finanziert. (mehr …)

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