Die fünfte Kolonne Washingtons

Mit dem Ausdruck „Fünfte Kolonne Moskaus“ hat in den achtziger Jahren CDU Generalsekretär Geisler gerne die SPD belegt. Der Ausdruck „Fünfte Kolonne“ ist zwar gängig, aber es ist so ein Ausdruck wie „dritte Welt“. Keiner weiß was denn nun die „zweite Welt“ ist oder wer die anderen vier Kolonnen Moskaus sind. Wie ich inzwischen erfuhr, gibt es diese erste vier Kolonnen nicht.

Aber machen wir mal einen Schwenk von Osten nach Westen. Viel aggressiver als Russland betreiben die USA die Verbreitung ihres Gesellschaftssystems. Mal sehen ob ich die fünf Kolonnen Washingtons zusammenbekomme: Continue reading „Die fünfte Kolonne Washingtons“

Mit Apollo zur Venus

Einer der Pläne, Apollo nach dem Mondprogramm weiter zu verwenden, ist das Thema dieses Beitrags. Es geht um den Plan, der von den Bell Labs vorgelegt wurde, und beschrieb, wie man in den Jahren 1973/74 drei Männer zur Venus und zurück hätte schicken können.

Der Plan geht darauf ein, wie man mit einem Apollo CSM zur Venus und zurück kommen könnte, und welche wissenschaftlichen Messungen angestellt werden könnten. Dabei wird vor allem abgehandelt, welche Energieversorgung nötig wäre und wie das Lebenserhaltungssystem aussehen müsste.

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Project ?????ó??????: Einführung

Beim Projekt ?????ó?????? (griechisch für „Stratosphäre“) handelt es sich um ein Projekt, in dem es darum geht, mit Hilfe von kleinen, unbemannten Ballons die Stratosphäre zu erforschen. Um die Durchführung dieses Projektes zu gewährleisten müssen möglichst kleine und leichte Messinstrumente gebaut werden,  und der ganze allgemeine Aufbau ist schon eine Herausforderung. Den Namen habe ich gewählt, weil die gesamte Physik auf Theorien und Messungen aus dem antiken Griechenland fußt.

Die Idee dazu kam von einem Freund aus Ljubljana, Slowenien (ebenfalls Physikstudent), der sehr an der Arbeit mit ferngesteuerten Flugzeugen interessiert ist. Er brachte mich auf die Idee, einen unbemannten Ballon zu  verwenden. Ich erinnerte mich daran, dass es in demselben Raumfahrt-Forum, in dem ich ihn kennengelernt hatte, einen Niederländer gab, der solch ein Stratosphärenprojekt durchführen wollte und auch einen deutschen Elektroniker dafür gefunden hatte. Mit diesem Elektroniker bin ich noch in Kontakt, der Niederländer hat sich trotz einem geplanten Treffen in Osnabrück letzten Sommer wegen Zeitmangel aus dem Projekt zurückgezogen.

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Mit dem Ballon um die Welt, die vergessenen Versuche (Teil 2)

Bevor ich mit diesem zweiten Teil beginne, erst eine Korrektur zum ersten Teil: Der russische Teilnehmer heißt (in der deutschen Transkription) Wladimir Alexandrowitsch Dschanibekow und hat auf Saljut 6 und Saljut 7 insgesamt fünf Raumflüge unternommen, dabei auch Sojus T-13, bei der Saljut 7 repariert und wieder für den bemannten Betrieb wiederhergestellt wurde.

Nun geht es aber um das amerikanisch-australische Team RE/MAX, das seinen Namen von der gleichnamigen Immoblienfirma bekam, da der Gründer Dave Liniger der Kommandant der Mission war. Mit an Bord waren der australische Ballonfahrer John Wallington und der amerikanische „fliegende Reporter“ Bob Martin. Wallington hatte die Idee zu dieser Art von Ballon schon mit dem australischen Buchhändler Dymock’s finanziert, weshalb der Ballon bis 1996 noch Dymock’s Odyssey Flyer hieß. Als RE/MAX und Liniger mit einstiegen, wurde der Ballon einfach zu RE/MAX umbenannt. Continue reading „Mit dem Ballon um die Welt, die vergessenen Versuche (Teil 2)“

Wer hat Angst vor dem bösen Iran?

So oder so ähnlich könnte die Frage lauten. Nachdem Iran im zweiten versuch einen Satelliten in den Orbit gebracht hatte, war die Frage zumindest beim Heute Journal wohl weniger wie nun Irans Weltraumprogramm, als vielmehr um die Gefährdung durch ihn, oder wie ein Experte sagte "Eine Rakete die einen Satelliten in einen Orbit bringen kann, kann auch Atombomben nach Europa bringen“. Oh welch tiefschürfende Erkenntnis. Das hat man schon vor 50 Jahren gesagt als Sputnik 1 gestartet wurde. Wahnsinn, was sagt uns das? Nun ich denke, die Welt wird bestimmt nicht sicherer wenn immer mehr Länder die Atombombe haben. Je mehr Länder sie haben desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass sie eingesetzt wird. Die Frage aber ist, wie dies verhindert werden kann? Durch einen Abwehrschild wie die USA einen entwickeln? Wohl eher nicht. Die derzeitige Politik der USA (zumindest bis Obama eine neue startet) forciert eher die Entwicklung von Atomwaffen in Schwellenländern. Nehmen wir die Tatsachen: Die USA haben ein Land angegriffen, ohne von diesem provoziert oder angegriffen worden zu sein. 6 Jahre später ist es immer noch besetzt. Sie haben anderen Ländern (Iran) und Nord Korea mit einer Invasion gedroht. Der wichtigste Schutz gegen eine Invasion durch die USA scheint es also zu sein eine Atombombe zu besitzen, um die Verluste der USA bei einer Invasion zu maximieren.

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