Nix investiert

Da ja gerade die Discovery von ihrem letzten Flug zurückkehrte und ich gerade beim Bearbeiten der zweiten Auflage des Raketenlexikons bei den Shuttle Oberstufen bin, fiel mir was auf: Was unterscheidet ihr Häusle von dem Space Shuttle (oder wenn’s schlecht läuft was unterscheidet es nicht?) Nun wenn es gut läuft, dann wurde ihr Haus nicht nur innen schick modernisiert und erhielt neue Unterhaltungselektronik. Sondern es wurde energetisch aufgewertet, erhielt eine sparsamerer Heizung, wurde isoliert etc.

Was das mit dem Shuttle zu tun hat? Nun lesen Sie weiter und sie werden schlauer. Natürlich erhielt das Space Shuttle ein neues Schickes Cockpit mit modernen Bildschirmen (die aber immer noch von den AP-101F Bordrechnern mit Daten versorgt werden…  Auch sonst gab es beim Space Shuttle zahlrieche Upgrades – vor allem am Orbiter. Sie können aber in zwei Gruppen zusammengefasst werden: Mehr Sicherheit für diue Mannschaft oder vereinfachte Wartung und damit geringere Wartungskosten. (mehr …)

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Rumpelstilzchen im Orbit

Helium-3 auf dem Mond, seltene Erden auf dem Mond – gibt es nicht genügend Gründe Raumfahrt zu betreiben um die Rohstoffprobleme auf der Erde zu lösen? Ich will mal ein modernes Märchen skizzieren: Auf der ISS kann durch wundersame Dinge ein Astronaut namens „R. Umpel Stilzchen“ aus gemeinem Stroh Gold spinnen! Wäre damit nicht endlich bei den rapide gestiegenen Goldpreis eine sinnvolle Verwendung der ISS gefunden?

Leider nein. Der einzige Anbieter, der derzeit Fracht in nennenswerten Mengen von der ISS zurückbringen kann ist SpaceX. Sie transportieren für 1.6 Milliarden Dollar 20 t zur ISS. Angenommen sie können auch die gleiche Menge wieder zur Erde zurückbringen, so entspricht dies einem Preis von 80.000 $ pro Kilogramm. Der Goldpreis für eine Feinunze beträgt nachdem die Libyienkrise ihn mal gerade wieder hochgetrieben hat, derzeit 1.432 Dollar pro Feinunze (28,35 g). Das sind also 50.500 Dollar pro Kilogramm. (mehr …)

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Die Nachrichten

Gestern schaue ich mir die Nachrichten an. Erst „Heute“, dann weil ich es nicht glauben kann die „Tagesschau“. Das kam gestern:

  1. Merkel und Co beschimpfen sich gegenseitig beim politischen Aschermittwoch
  2. E10 Sprit verkauft sich immer noch nicht richtig
  3. Lokomotivführer beginnen heute Nacht einen Streik
  4. Maiziere inspiziert Kaserne
  5. In Libyen tobt weiter heftiger Bürgerkrieg. Regierung und Rebellen melden beide Erfolge.
  6. In Ägypten demonstrieren zahlrieche koptische Christen wegen einer Benachteiligung ihrer Religion. Gestern wurden von Islamisten 13 Christen ermordet
  7. Discovery landet in Cape Canaveral und geht ins Museum (mehr …)

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Space Shuttle 2.0

Zeit mal wieder für eine meiner „technischen Spinnereien“ Was würde geschehen, wenn die NASA auf die Idee käme, als Nachfolgesystem für das Space Shuttle eines neues zu entwerfen? Aus finanzieller Sicht sind alle Nachfolgeprojekte zur Versorgung der Raumstation ja teurer, wie schon im Blog diskutiert. Leider genügt das Space Shuttle nicht mehr den Sicherheitsanforderungen der NASA.

Fangen wir erst mal an, was es nicht sein wird. Es wird sicher nicht ein zweistufiges bemanntes Gefährt sein, wie bei den ersten Entwürfen des Space Shuttles vorgesehen. Die Entwicklungskosten von zwei bemannten Stufen sind zu hoch und das Risiko ist dann verdoppelt, auch wenn bei flüssigen Antrieben in beiden Stufen wenigstens ein Problem des Space Shuttles gelöst ist – er kann nicht abgetrennt werden solange die SRB arbeiten. Antriebe mit flüssigen Treibstoffen können jederzeit abgeschaltet werden. (mehr …)

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Das Moorsche Gesetz

Sicher kennt der eine oder andere das Moor’sche Gesetz. 1965, als die integrierte Schaltung noch jung war, prognostizierte Gordon Moore, damals noch bei Fairchild, dass sich die Zahl der Transitsorfunktionen einer integrierten Schaltung alle 12 Monate verdoppeln würde.

Das war etwas optimistisch, denn wie immer wenn es einen technischen Durchbruch, gibt war die Zuwachsrate enorm hoch, später flachte sich das wieder ab und 1975, zehn Jahre später korriegierte er sich auf 24 Monate. In der Praxis ist zumindest bei Intel eine Verdopplung etwa alle 20 Monate eingetreten.

Wie lange wird dies noch so weitergehen? Es gibt zwei möglich Antworten. Das eine ist die technisch und wirtschaftlich mögliche Weiterentwicklung und die andere die physikalisch mögliche. So gibt es auch zwei Prognosen: Gordon Moore meinte 2007 es würde noch 10 bis 15 Jahre weitergehen, während Patt Gelsinger es bis 2029 als gültig ansieht. Ich denke das entspricht bei Gordon dem was wirtschaftlich umsetzbar ist und Gelsinger dem was überhaupt möglich ist. (mehr …)

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