Das Wörtchen „aber“ und die Atompolitik

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Das Thema für heute fiel mir eigentlich durch die "heute-show" auf, die einen Ausschnitt von Claudia Roth zeigte in der sie nach der Explosion des Fukoshima Reaktors das man nun erst mal an die vielen Opfer des Tsunamis denken müsste aber natürlich nun erneut die Atomkraft zur Disposition stehen würde.

Das hat natürlich Welke gleich aufgenommen. Mir fielen dann auch zahlreiche persönliche Erfahrungen ein, wo ich im Nachhinein besser gefahren wäre, ohne das "aber". Manchmal weis man es ja schon wenn man es ausspricht. Es ist ja was menschliches. Im täglichen Leben benutzt ich das "aber" meistens, wenn ich im ersten Halbsatz was zugeben muss, mich entschuldigen muss oder ähnliches oder etwas anderes unangenehmes sagen muss. Mit dem "aber" kommt dann die Rechtfertigung. Meistens fährt man besser wenn man erst mal sich entschuldigt, die negative Tatsache anerkennt und das erst mal im Raum stehen lässt und dann vielleicht bei Rückfragen oder nach einer Zeit wenn es sich gelegt hat vielleicht erklärt warum man sich so verhalten hat, jene Entscheidung getroffen etc.

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