Als ich neulich in meiner Musikbox blätterte…

Kennt noch jemand den obigen Spruch von Otto? Damals ein Witz, heute richtiger Ernst. Heute kann man wirklich durch die Musiksammlung blättern (zumindest virtuell). Na ja als ich nach was in meiner MP3 Sammlung suchte, fiel mir auf, dass da einiges ist, das ich nicht wirklich brauche oder das repariert werden muss. Das kommt davon wenn man was ausleiht. Irgendjemand muss was am Rechner machen und braucht eine externe Festplatte für ein Backup oder zur Sicherung von Dingen, ich leihe meine aus, die natürlich nicht leer ist, sondern als Speicher für meine Musiksammlung dient, noch mit dem Hinweis: „Bitte nicht löschen, das brauch ich noch“ – und dann bekommt man die Festplatte mit mehr Liedern zurück als man ausgeliehen hat und muss diese dann durchsehen und gegebenenfalls entsorgen.

Manchmal ist auch was brauchbares dabei, aber im falschen Dateiformat wie wma oder dieses komische Apple Format, das kein MP3 Player versteht. Oder die Titel haben so tolle Namen wie „Track 01.mp3“. Also dachte ich mir mal, ich gehe dran und räume auf. Heute habe ich die Buchstaben A+B geschafft. Wenn jemand übrigens das gleiche Problem hat: Mit dem MediaCoder kann man Audio und Videoformate ineinander umwandeln und mit Musikbranz Picard solche tolle Namen wie „Track xyz.mp3“ in richtige umsetzen. entweder über Musikdatenbank oder über Analyse. Das klappt nicht 100%, aber etwa 90%.

Vieles über das ich fand, habe ich gelöscht, dann stößt man über manchen Interpreten, den man irgendwie vergessen hat. Manchmal aber auch auf echte Überraschungen. Bei den Buchstaben A+B war dies Alanis Morisette, von der ich nie was vorher gehört habe, aber die eine schöne Stimme hat und die sowohl mehr ruhige wie auch rockige Lieder drauf hat. Ist dann natürlich gleich auf meinen MP3 Player gewandert.

Ab und an gibt es auch Unerwartetes. Beim Durchsehen der Boney M. Alben stellte ich fest, dass Frank Farian sich jenseits der bekannten Hits viel – na sagen wir mal – sich von anderen Künstlern inspirieren lies. Also nicht richtig geklaut, aber sich doch in der Melodie angehängt. So gibt es durchaus Parallelen zwischen „Do you wanna bump“ und dem ein Jahr vorher erschienen Hit von Penny McLean „Lady Bump„. (Das Video zu letztem ist schon wegen des komischen „Bump“ Tanzes sehenswert. Das erinnert mich eher an die Versuche in der S-Bahn sich etwas Platz freizukämpfen. Irgendwie scheinen seit den Achtzigern die komischen Modetänze ausgestorben zu sein. Man denke mal an Mambo (dirty Dancing), Disco (Saturday Night Fever) und den einzigen den ich für erhaltungswert erachte: Lambada). Doch selbst

Was gibt es sonst noch? 5 Millionen Besucher, aber keiner hat wohl den Gewinncode gesehen. Nun ja in wahrscheinlich eineinhalb Jahren gibt es beim 6. Millionsten eine neue Chance. Der Domainumzug ist im Gange. Die Dateien sind schon beim neuen Hoster All-inkl.com hochgespielt, aber da beim Denic eine uralte nicht mehr benutzte Email Adresse hinterlegt war dauert es noch etwas. Erstmals müssen alle Datensätze beim Denic aktualisiert werden und dann nochmals das ganze. Ich werde mich übrigens von zwei Domains trennen. Das CPC-Museum (weil ich da auch seit mindestens 10 Jahren keine neuen Inhalte aufgespielt habe) und die Lynntessa-Fanpage. Das hat sich auch überlebt.

So weils heute um Musik ging schließe ich noch mit drei Musiktipps, alle Interpreten aus dem Buchstaben „B“:

Hier was ruhiges:

Hier was rockiges

Und hier was beschwingtes, das jeder mitsingen kann. (Schande über mich, das ich auf Leid erst durch eine US-Anwaltsserie aufmerksam wurde…)

3 thoughts on “Als ich neulich in meiner Musikbox blätterte…

  1. > Man denke mal an Mambo (dirty Dancing), Disco (Saturday Night Fever)
    > und den einzigen den ich für erhaltungswert erachte: Lambada).
    > Doch selbst

    und wie geht der Satz weiter?

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