Money, it’s a gas

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Otto Piffel: „Ich werde dort gebraucht ich bin Raketen Techniker!“

Ex-Kommissar: „Ah, das ist eine Sache wo wir sind weit voraus Amerika. In Cape Canaveral wenn geht falsch Rakete sie drücken auf einen Knopf und Pow – futsch geht Rakete. Aber in Russland haben zwei Knöpfe.“

Otto Piffel: Zwei?“

Ex-Kommissar: „Einen zu sprengen Rakete und einen zu sprengen Spezialist!“

Ja in Russland ist alles irgendwie besser und doppelt vorhanden. An diese Stelle aus dem Film Eins-Zwei-Drei musste ich denken, als mir das Thema für den heutigen Blog durch den Kopf ging. Es geht um das russische Mondprogramm. Ich bin daran erinnert worden als ich das Buch von Reichl über die N-1 gelesen habe. Continue reading „Money, it’s a gas“

Der Nachfolger von Pokémon Go – Pokémon VR

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Nintendo sonnt sich derzeit im kommerziellen Erfolg von Pokémon Go. Die Aktie erlebte ind en vergangenen Wochen einen grandiosen Höhenflug. Meldungen von Menschen die Unfälle bauen, weil sie auf ihrem Smartphone Monster jagen, ihren Job kündigen, um alle Monster zu fangen und verhaftet werden, weil sie in militärisches Sperrgebiet eindringen, bremsen den Hype nicht ab – im Gegenteil. Dadurch wird das Spiel oder die App, je nachdem wie man dazu steht, noch bekannter. Es gibt zudem unzählige Kommentare, die auch hervorheben, dass nun Kinder wieder ins Freie gehen, anstatt vor dem Computer zu hocken – nur das sie nun Pokémons jagen. Es findet sogar ein geselliges Beisammensein am Sandspielplatz statt, wo man seine Pokémons gegeneinander antreten lassen kann.

Doch Nintendo arbeitet schon seit einem halben Jahr an dem Nachfolger. Die Firma hat nach den ersten Alpha-Tests das Suchtpotenzial von Pokémon Go erkannt und geht um einen würdigen Nachfolger zu kreieren eine Allianz mit Samsung und Google ein. Continue reading „Der Nachfolger von Pokémon Go – Pokémon VR“

Hygiene im Weltraum

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Diese Frage ist eine der wohl am häufigsten gestellten Fragen zum Weltraumprogramm. Zumindest beim US-Weltraumprogramm gibt es darauf eine Antwort. Das Grundproblem ist die fehlende Gravitation: Ausscheidungen fallen eben nicht eine Toilettenschüssel und Wasser von einer Brause nicht nach unten. Ein Bad ist komplett unmöglich, das Wasser würde eine große Kugel bilden und nicht in der Wanne bleiben. Alle Systeme funktionieren nach zwei Prinzipien: Durch Luftstrom (wie beim Staubsauger) Ausscheidungen zu transportieren oder durch Adhäsion (wie beim Aufsaugen von Flüssigkeit mit Tüchern) Urin und Waschwasser zu binden.

Bei den ersten Missionen von Mercury und Apollo war zum einen kaum Platz für eine Toilette, zum anderen waren die Missionen kurz. Die Lösung war es, die Ausscheidungen zu sammeln. Erleichtert wurde dies dadurch, dass alle Astronauten Männer waren und der Großteil der Ausscheidungen Urin war. Ich beschreibe hier als Beispiel mal das System von Gemini. Continue reading „Hygiene im Weltraum“

The line that’s drawn between Good and bad

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Ich erlaube mir es ja, nur noch wenig zu arbeiten, gerade mal so viel, dass ich in den Einkünften unter der Grenze liege, wo ich Mehrwertsteuer abführen müsste. Das meiste mache ich in Delphi. Da habe ich von meinem Hauptkunden eine Mitteilung bekommen, dass der neue Eigner der Entwicklungstools 80 Leute in der größten Niederlassung in Spanien freigesetzt hat. Schon vorher hat der Chefentwickler die Firma verlassen und eine Webseite online gestellt, in der er Delphi in Open Source überführen will. Klar, Kunden beunruhigt das, schließlich stecken in dem, was ich für die Firma entwickelt haben 15 Jahre Arbeit, wenn ich auch im Durchschnitt nur einen Monat pro Jahr arbeite (man muss ja noch ein bisschen Zeit für die Bücher und Blogs haben) und entsprechend eine höhere 5-stellige Summe an Honoraren. Continue reading „The line that’s drawn between Good and bad“

Unter 32-16-8  herrscht Konjunktur die ganze Nacht

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Das Buch von Eugen Reichl habe ich genutzt meine Daten der N-1 mal abzugleichen. Schließlich hat der Autor zwar meine Daten übernommen, aber nicht alle. Vor allem fiel mir auf, dass die angegebene Nutzlast so niedrig ist: Die N-1 war dreistufig und sollte 95 t in den Erdorbit bringen. Dabei hat sie höhere spezifische Impulse als die Falcon Heavy und ein günstigeres Stufenverhältnis, trotzdem wäre bei dieser der prozentuale Nutzlastanteil höher. Die N-1 bin ich auch bei der Neuauflage der Trägerraketen übergangen, weil ich eigentlich gedacht habe bei einer so alten Rakete wären die Daten eindeutig. Sie sind es aber nicht. Schon innerhalb einer Quelle differieren sie. So geben Ptrzybilski / Wotzlaw als Trockenmasse 277 t an, wenn man die drei Stufen aber addiert kommt man auf 182 t und auch die Startmasse von 2750 bis 2820 t passt nicht mal mit Maximalnutzlast (2707 t). Continue reading „Unter 32-16-8  herrscht Konjunktur die ganze Nacht“