Hätte man Skylab retten können?

Beim Suchen über Material über Skylab lese ich gerade auch in Matthias Gründers Buch „SOS im All„. Dort schreibt er das die NASA eine technisch mögliche Rettung von Skylab durch eine Sojus aus politischen Gründen abgelehnt haben. Mich wunderte nur, dass ich niemals sonst was davon gehört habe. Das verwundert auch nicht, denn anders als Gründer schreibt war es nicht technisch möglich.

Ich habe mich ja mit der Sojus schon für das ATV Buch beschäftigt und ein Problem der ersten Generation, die damals noch eingesetzt wurde, war der begrenzte Treibstoffvorrat. Bei Apollo-Sojus machte die Apollo fast alle Kurskorrekturen und später gab es noch im Saljut Programm das Problem, dass wenn eine Ankopplung nicht beim ersten oder zweiten Versuch klappte die Besatzung wegen Treibstoffmangel zur Erde zurückkehren hätte müssen. Nun wäre die Sojus durch den für das Apollo Sojus Testprojekt entwickelten Kopplungsadapter noch schwerer gewesen – da wäre schon das Ankoppeln schwierig, geschweige denn das viel Treibstoff für das Anheben der Station übrig geblieben wäre. (mehr …)

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Private Raumfahrtfirmen bringen es nicht!

Gestern stieß ich auf diesen Artikel beim Space Review, der wiederum eine Antwort auf diesen Artikel, eine Woche zuvor ist. Beide Artikel zeigen recht gut wie man Zahlenmaterial missbrauchen kann je nachdem wie es einem in den Kram passt. Der erste Autor nimmt z.B. von Daten die SpaceX veröffentlichte gerade mal die die ihm in den Kram passen und der zweite Autor rückt diese ins rechte Licht indem er ein paar Fragen dazu stellt. Ich empfehle die Lektüre, bevor sie hier weiterlesen.

Das ist übrigens recht symptomatisch für die Befürworter irgend einer These. Sei suchen sich das Zahlenmaterial aus, das ihre Meinung unterstützt oder sie vergleichen schon mal Äpfel mit Birnen. In diesem Falle die Computerindustrie mit der Raumfahrtindustrie oder eine Rakete für bemannte Einsätze mit einer für unbemannte. (mehr …)

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Money for Nothing

Immer wieder stoße ich auf Fälle, wie Leute Geld verdienen, mit etwas, was eigentlich nichts wert ist. Wobei ich nicht von Betrug spreche, wie Webseiten die ein Abo verkaufen oder Geld für (woanders) kostenlose Downloads oder ähnlichem sondern einfach Ideen, Leuten etwas ideelles zu verkaufen. Das ging los mit den Mondgrundstücken die verkauft wurden. Dann kamen die Sterne, die nach einem benannt wurden (warum betreibt eigentlich nicht die Internationale Astronomische Union das professionell und bessert so ihr Budget auf? Die offizielle Sternbenennung die dann auch in den Sternkatalogen und Karten eingezeichnet wird sollte doch bei den unzähligen namenlosen Sternen ein tolles Geschäft sein). Man kann auch Meteoriten verkaufen – sie sind ja nicht als Stein wertvoll, sondern nur weil sie selten sind.

Dann gibt es die Doktortitel von irgendwelchen Kirchen, die eigentlich keine echten Doktortitel sind (zumindest nicht in Deutschland) die man in ebay für 50 Euro kaufen kann. Im Prinzip ist das auch nur ein Stück Papier.

Die Erste die auf ebay ihre Stirn als Werbefläche verkauft hat, machte damit genauso viel Geld, wie die erste die Geld dafür einnahm, dass man ihr Leben über eine Webcam beobachten konnte. Anders als bei den anderen Ideen scheint das aber nur bei den ersten zu klappen, denn die folgenden die das machten wurden nicht reich. Im Gegenteil: Manche haben einen Reklamespruch für ihr Leben lang auf der Stirn eintätowiert und das für wenig Geld…. (mehr …)

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Zwangsgebühren

Ein Effekt der Konversation mit Leuten in fremden Ländern ist, dass man vieles erklären muss was es dort nicht gibt und da fällt mir doch das eine oder andere was vielleicht verbesserungswürdig ist. Das ist ein ziemlich umfangreiches Thema, doch heute will ich mich nur auf einen Aspekt beschränken: Zwangsgebühren. Nun was ist damit gemeint? Zum einen mal die GEZ Gebühren. Bis vor ein paar Jahren gab es die für Radioempfang und Radio/Fernsehen. Dann für internetfähige PC’s. Das fand ich schon unverschämt, weil anders als ein Fernseher ein PC nicht gekauft und benutzt wird um Fernsehen zu gucken. Die meisten machen andere Dinge damit. Chatten, Surfen oder Spielen. Eher könnte man dann Beamer mit der Abgabe belegen.

Nun kommt als letzte Änderung die Haushaltsabgabe. Das bedeutet dass jeder nun Gebühren zahlen muss, egal ob er einen Fernseher hat oder das Programm überhaupt anschaut. Das ganze hat sich also von einer individuellen Bezahlung zu einer von jedem zu bezahlenden Abgabe gewandelt. Dabei finde ich wird das Programm bei den öffentlich-rechtlichen immer schlimmer geworden. (mehr …)

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