Hardwarefirmen, Softwarefirmen oder Dienstleister – wer ist am erfolgreichsten

So, nach einer Woche mal wieder ein neuer Blog. Nicht, dass ich nichts zu schreiben hätte, aber geht mehr in Richtung Meinung und wie ich den fehlenden Kommentaren entnehme interessiert die ja nicht so viele. Ich habe zwei neue Artikel geschrieben über die Versionen von DOS und Windows, und weil ich die auch ausprobiert habe, folgt noch einer wie man selbst eine virtuelle Maschine aufsetzt.

Auf beides hat mich die jährliche Retro-Ausgabe der ct‘ gebracht, die aber dieses Jahr extrem an Niveau verloren hat. Die meisten Redakteure haben von dem, was sie schreiben keine praktischen Erfahrungen mehr. Das zeigt sich daran das man alle Heimcomputer – inklusive des Altair 8800 in einen Artikel geworfen hat, auch meine CPC Serie – immerhin nach C64 und Spectrum die dritterfolgreichste Serie bei den Heimcomputern. Im Grafikkartenartikel werden 10 Jahre Entwicklung in zwei Absätzen abgehandelt, mit noch dazu falschen technischen Daten und sich dann seitenweise über jede noch so kleine Änderung bei 3D-Beschleunigerkarten ausgelassen. Ich dachte mir darüber einen Artikel zu schreiben, doch wie schon gesagt, das ist eben nur Meinung. Continue reading „Hardwarefirmen, Softwarefirmen oder Dienstleister – wer ist am erfolgreichsten“

Nochmal 30.000 …

SpaceX hat bei der ITU beantragt weitere 30.000 Satelliten zu starten. Sie sollen die bisherigen 12.000 Satelliten von Starlink ergänzen. Das ganze sieht zuerst wie ein weiterer Einfall von Musk aus, der ja sich nie damit zufrieden gibt, weniger als die Konkurrenz zu können. Als Oneweb ankündigte ,720 Satelliten zu starten, hob er Starlink aus der Taufe, mit damals 4.400 Satelliten, als dann Oneweb ankündigte, man würde in der zweiten Phase auf 2.200 Satelliten hochgehen, ging auch Starlink auf 12.000 Sats hoch. Nur was ist die Ursache jetzt? Irgendeine Ankündigung eines anderen Unternehmens für noch mehr Satelliten als die zweite Ausbaustufe von Oneweb habe zumindest ich nicht vernommen und sie muss ja auch umgesetzt werden. Denn Ankündigen kann man vieles. Continue reading „Nochmal 30.000 …“

Ein Vorschlag für Google Glases

Eigentlich wollte ich das heutige Thema über eine aufgebohrte Google Glases als Glosse in die Kolumne „Münchhausen“ einfügen, doch beim überlegen dachte ich mir „eigentlich müsste es technisch möglich sein“. Die Idee war das Google, das ja auch in Nicht-Computerbereichen forscht und investierte, darunter auch im Medizin/Pharmabereich eine Google Glases für alle, die nicht gut sehen auf den Markt bringt. Das grundlegende Prinzip:

Eine kleine hochauflösende Kamera neben jedem Auge nimmt auf was der Mensch gerade sieht. Dies wird in die Brille projiziert. Das könnte man dann noch durch Informationen anreichern, doch schon diese Grundfunktion würde vielen helfen. Denn was gezeigt wird, das entscheidet der Benutzer selbst, indem eine zweite Kamera auf die Pupille schaut und sie verfolgt. Continue reading „Ein Vorschlag für Google Glases“

Verschiedenes

Auch wenn es sicher wieder Beschwerden hagelt über die mangelnde Sachkenntnis des Autors und das die Themen uninteressant sind (diejenigen mögen bitte hier Beschwerden ablassen) heute ein Blog über verschiedene Kleinigkeiten die mir einfach so in der letzten Zeit auffielen. Das eine ist ein Ungleichgewicht in der deutschen und englischen Wikipedia in Aktualität und vor allem Artikellänge. Das fiel mir einige Male auf. So wurde ich kürzlich gefragt ob man mit Methanol jemand schleichend vergiften kann. ein Krimiautor hat sich dies als Szenario ausgedacht. Das geht nun leider nicht, ich habe den Frager dann auf Dimethylnitrosamin verweisen, da kenne ich einige Fälle, wo man damit Leute schleichend vergiftet hat, doch die Wikipediaseite ist da sehr dürftig. Die englische deutlich länger. Continue reading „Verschiedenes“

In jedem guten Schwindel steckt ein Körnchen Wahrheit

So auch in meinem letzten Blogeintrag. Die Sache ist eigentlich ganz einfach: Die Gefährlichkeit durch Weltraummüll ist durch ein paar Faktoren gegeben:

  • Die Lebensdauer jedes Stücks Weltraummülls
  • Die Anzahl der Bruchstücke
  • Die Anzahl der Objekte die getroffen werden können

Heute machen wir uns hier viel mehr Gedanken als früher. So werden alle Oberstufen heute passiviert, sprich wenn es geht versucht man sie zu deorbitieren. Bei GTO-Bahnen geht das indem man den Treibstoff gegen die Bahnrichtung entlässt, er bremst dann etwas die Stufe ab und weil diese Bahnen einen erdnächsten Punkt meiste von nur 200 bis 300 km Höhe haben, verglühen sie. Bei der Vega nutzt man den Resttreibstoff um die Umlaufbahn abzusenken. Die Vega hat normalerweise Missionen in denen sie sonnensynchrone Umlaufbahnen erreicht, in denen die Lebensdauer von Satelliten im Bereich von Jahrzehnten bis Jahrhunderten liegt. Ähnliche Strategien haben die USA, jedoch noch nicht Russland und China. Continue reading „In jedem guten Schwindel steckt ein Körnchen Wahrheit“