Private Raumfahrtfirmen bringen es nicht!

Gestern stieß ich auf diesen Artikel beim Space Review, der wiederum eine Antwort auf diesen Artikel, eine Woche zuvor ist. Beide Artikel zeigen recht gut wie man Zahlenmaterial missbrauchen kann je nachdem wie es einem in den Kram passt. Der erste Autor nimmt z.B. von Daten die SpaceX veröffentlichte gerade mal die die ihm in den Kram passen und der zweite Autor rückt diese ins rechte Licht indem er ein paar Fragen dazu stellt. Ich empfehle die Lektüre, bevor sie hier weiterlesen.

Das ist übrigens recht symptomatisch für die Befürworter irgend einer These. Sei suchen sich das Zahlenmaterial aus, das ihre Meinung unterstützt oder sie vergleichen schon mal Äpfel mit Birnen. In diesem Falle die Computerindustrie mit der Raumfahrtindustrie oder eine Rakete für bemannte Einsätze mit einer für unbemannte. (mehr …)

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Money for Nothing

Immer wieder stoße ich auf Fälle, wie Leute Geld verdienen, mit etwas, was eigentlich nichts wert ist. Wobei ich nicht von Betrug spreche, wie Webseiten die ein Abo verkaufen oder Geld für (woanders) kostenlose Downloads oder ähnlichem sondern einfach Ideen, Leuten etwas ideelles zu verkaufen. Das ging los mit den Mondgrundstücken die verkauft wurden. Dann kamen die Sterne, die nach einem benannt wurden (warum betreibt eigentlich nicht die Internationale Astronomische Union das professionell und bessert so ihr Budget auf? Die offizielle Sternbenennung die dann auch in den Sternkatalogen und Karten eingezeichnet wird sollte doch bei den unzähligen namenlosen Sternen ein tolles Geschäft sein). Man kann auch Meteoriten verkaufen – sie sind ja nicht als Stein wertvoll, sondern nur weil sie selten sind.

Dann gibt es die Doktortitel von irgendwelchen Kirchen, die eigentlich keine echten Doktortitel sind (zumindest nicht in Deutschland) die man in ebay für 50 Euro kaufen kann. Im Prinzip ist das auch nur ein Stück Papier.

Die Erste die auf ebay ihre Stirn als Werbefläche verkauft hat, machte damit genauso viel Geld, wie die erste die Geld dafür einnahm, dass man ihr Leben über eine Webcam beobachten konnte. Anders als bei den anderen Ideen scheint das aber nur bei den ersten zu klappen, denn die folgenden die das machten wurden nicht reich. Im Gegenteil: Manche haben einen Reklamespruch für ihr Leben lang auf der Stirn eintätowiert und das für wenig Geld…. (mehr …)

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Zwangsgebühren

Ein Effekt der Konversation mit Leuten in fremden Ländern ist, dass man vieles erklären muss was es dort nicht gibt und da fällt mir doch das eine oder andere was vielleicht verbesserungswürdig ist. Das ist ein ziemlich umfangreiches Thema, doch heute will ich mich nur auf einen Aspekt beschränken: Zwangsgebühren. Nun was ist damit gemeint? Zum einen mal die GEZ Gebühren. Bis vor ein paar Jahren gab es die für Radioempfang und Radio/Fernsehen. Dann für internetfähige PC’s. Das fand ich schon unverschämt, weil anders als ein Fernseher ein PC nicht gekauft und benutzt wird um Fernsehen zu gucken. Die meisten machen andere Dinge damit. Chatten, Surfen oder Spielen. Eher könnte man dann Beamer mit der Abgabe belegen.

Nun kommt als letzte Änderung die Haushaltsabgabe. Das bedeutet dass jeder nun Gebühren zahlen muss, egal ob er einen Fernseher hat oder das Programm überhaupt anschaut. Das ganze hat sich also von einer individuellen Bezahlung zu einer von jedem zu bezahlenden Abgabe gewandelt. Dabei finde ich wird das Programm bei den öffentlich-rechtlichen immer schlimmer geworden. (mehr …)

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A day in the life

Da wahrscheinlich wegen der WM und sonnigem Wochenende sowieso wenige den Blog lesen mache ich mal außergewöhnliches: Nämlich das was die anderen Blogs so machen. Ich schreibe was über mich. Gemäß dem Beatles Titel darüber was ich gestern und heute machte. Also gestern hatte ich vormittags meine Informatikvorlesung an der DHBW. Diesmal war der letzte Übungstermin dran und bei einigen Studenten ist nun auch Durchblick zu erkennen.

Das Problem das ich sehe ist, dass das Fach nicht so besonders gewürdigt wird. Auf der einen Seite ist es Aufgabe die Grundlagen der Informatik zu vermitteln. Bei mir eben die Einführung in eine Programmiersprache. Auf der anderen Seite sind es 2 Stunden pro Woche, was definitiv zu wenig ist und vor allem wird das Fach in meinen Augen heruntergestuft, indem im ersten Semester nur ein Programmentwurf verlangt wird, der nur mit „bestanden/nicht bestanden“ benotet wird und im zweiten gibt es dann zwar eine Note, aber sie wird mit Elektrotechnik zusammen verrechnet und zählt dazu 20%. Da die meisten Studenten das Fach sowieso als unwichtig ansehen, ist diese Geringschätzung in der Benotung nicht gerade förderlich für die Motivation. (mehr …)

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