Discoverys zweites Leben

Ich will euch nicht meine zweite Idee für einen Aprilscherz vorenthalten. Das ist sie:

Wie heute bekannt wurde hat das Smithsonian Institut die Raumfähre Discovery nicht gekauft, um sie im Museum auszustellen. Wie April First, Museumsprecherin bestätigte: „Wir haben mit der Enterprise schon eine Raumfähre. Die meisten Besucher halten sie auch für eine echte Raumfähre, schon aufgrund des Namens. Die Discovery ist dagegen den meisten nicht bekannt und wir würden sie nur verwirren„. Stattdessen hat das Museum sie im Auftrag von SpaceX gekauft: „Sie haben uns dafür die erste Dragon Kapsel, eine vollständige Falcon 1e und Falcon 9 und die erste geborgene Stufe einer Falcon 9 versprochen. Natürlich bezahlen sie auch die Raumfähre„.

SpaceX CEO Elon Musk bestätigte gestern den Deal: „Wir wollten eine Raumfähre, aber sie standen nur für Museen zum Verkauf. Also kontaktierten wir alle größeren Luft&Raumfahrtmuseen und das Smithsonian war zur Zusammenarbeit bereit„. Was wird SpaceX aber mit der Discovery machen? „Sie wird erneut ins All fliegen, was denn sonst? Die Raumfähren sind sicher und alle Probleme, die es gibt, können wir lösen weil unsere Discovery nicht auf dem Rücken von Feststoffraketen und einem Tank ins All fliegen wird.(mehr …)

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Hast Du einen Opa…

… dann schick ihn nach Europa. So wurden früher alte Politiker deren Haltbarkeitsdatum oder politische Karriere abgelaufen wurde als EU-Komissare abgeschoben. So der damalige Verbraucherminister Bangemann, der in einem Interview damit glänzte, nicht zu wissen, was Eier oder Brot kostete (und die Preis um den Faktor 10 zu hoch einschätzte).

Auchg unser Peinlich-MP Günther Öttinger, der in einer Fernsehsendung davon sprach, jeder müssste englisch können und englisch würde bald die Arbeitssprache werden und Deutsch würde man nur noch im privaten Familienkreis sprechen, aber selber kein Wort Englisch spricht: Beweis her: (mehr …)

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Kleine Nachlese

Anscheinend war mein Scherz zum ersten April nun doch etwas zu übertrieben, denn anders als im letzten Jahr hat man ihn sofort durchschaut. Ich habe einige Ideen gehabt auch mal wieder einen Spaß auf Kosten von SpaceX zu machen, vielleicht publiziere ich die ja noch hier unter "Satire". Das leitet mich weiter zu SpaceX. So langsam denke ich verstehe ich das Geschäftsmodell der Firma. Sie hat nun angekündigt, die Entwicklung der Falcon 1e zurückzustellen und die der Falcon Heavy (vormals Falcon 9 Heavy) anzugehen.

Das macht auf den ersten Blick keinen Sinn. Die Falcon 1e ist ja nichts anderes als eine Falcon 1 mit einem etwas leistungsfähigeren Triebwerk und etwas gestreckten Erststufentanks. Die Entwicklung sollte also viel einfacher als die der Falcon 9 sein und ursprünglich war ihr Erstflug auch vor der Falcon 9 angekündigt, hat sich aber dann sukzessive immer weiter nach hinten verschoben. Dabei wäre sie sicher das ideale Modell um das neue Triebwerk im Flug zu erproben und mehr Erfahrungen zu sammeln und erst mal in einem Marktsegment sich richtig zu etablieren – bisher dominieren ja zwei Aufträge der NASA das Launchmanifest und machen zwei Drittel aller Starts aus.

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Atom- und Wahlnachlese

Nun einige Wochen nach dem Super-Gau von Japan wird es an der Zeit für eine Nachlese und zwar eine etwas allgemeiner gehaltene. Ich möchte an dieser Stelle mal meine Einstellung zur Kernkraft in den letzten Jahrzehnten reflektieren. Ich war ursprünglich für Kernkraft. Wie viele andere, glaubte ich an umweltfreundliche Energie und für mich war zumindest in den frühen achtziger Jahren es kein Widerspruch das Klima zu schützen und Kernkraft einzusetzen um Kohlendioxid zu vermeiden.

Dann kam Tschernobyl. Bei mir hat es die Meinung geändert und ich bin (anders als die meisten) auch bei dieser über die letzten 25 Jahren geblieben. Vor allem ist es interessant wie man bestimmte Phrasen immer hört: Als es in Fukoshima ernster wurde, aber man noch nicht ganz genau wusste was passiert ist, gab es in den ersten Verlautbarungen ja auch die gleichen Sprüche: „deutsche Atomkraftwerke sind sicher“ und ein Unionspolitiker verwies dann auch darauf, was passiert wenn man in Deutschland aussteigt – was wird mit den unsicheren Atomkraftwerken in den Nachbarländern wie Frankreich Tschechien und Österreich… Die sind ja dann immer noch da und gefährlich (sie sind ja keine deutschen Atomkraftwerke). (mehr …)

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Testbericht ALDI Cyco Alu-City Bike 71 cm/28″

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ALDI Cyco City BikeDa ich mich nach Tests richte, die aber bei ALDI wegen der Aktionen meistens nicht voraus vorliegen, heute ein Testbericht über das Alu City Bike, das es ab nächster Woche bei ALDI gibt. Denn ich denke, es ist weitgehend zu dem identisch, das ich vor drei Jahren kaufte und erscheint auch jedes Jahr zur selben Zeit im Prospekt.

So kann ich einen Bericht über drei Jahre abliefern, anstatt einem kurzen Ausprobieren. Wichtig ist sicher, wofür man das Fahrrad einsetzt. Ich habe keinen Führerschein, also erledige ich „per Pedes“ alle kurzen Strecken und alle Einkäufe. Zwei bis dreimal pro Woche gehe ich auch zum Sport in den Nachbarort. Ich komme so auf eine Fahrleistung von 25 bis 35 km pro Woche. Das ist sicher mehr, als die meisten in der Stadt zusammenradeln, aber deutlich weniger, als wenn man mit ihm zur Arbeit fährt oder auf dem Land ist. Vielleicht aber gerade deswegen für eine mittlere Nutzung repräsentativ.

Ich bin sogenannte City oder Hollandräder gewohnt, vor allem liegt mir an einer Rücktrittbremse, weil ich die von klein auf gewohnt bin. Da ich in den Wintermonaten auch noch mein altes Rad einsetze damit es nicht ganz so schnell durchrostet, kann ich auch recht gut vergleichen. (mehr …)

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