4 Bit Computerrätsel

Welcher auch heute noch als Massenprodukt produzierte Technisch-Wissenschaftlich-, Graphik- und Spiele-Computer hat eine 4 Bit ALU (Arithmetisch-logische Einheit), und erlaubt dem Endbenutzer Assembler Programmierung in Hexadezimal?

Mehrere Antworten, mindestens zwei vom selben Hersteller, sind möglich.

11 thoughts on “4 Bit Computerrätsel

  1. Moin Bernd,

    lass Dich nicht auf den Holzweg führen.

    Wird der TMS1000 oder auch der Intel4004 noch hergestellt? Ich denke nein. Und bestimmt gibts damit keine Computer die im Massenmarkt im Kaufhaus an Endkunden verkauft werden.

    *ok* Ich habe gerade bei Karstadt, Media Markt, Saturn auf die Webseite geschaut. Dort ist dieser Computer nicht zu kaufen. Und Walmart gibts hier in Deutschland nicht.

    ciao,Michael

    PS: Gerade nochmal nachgeschaut. Conrad hat das Vorjahresmodel im Sonderangebot.

  2. Hm… – ich vermute mal, dass es sich dabei um einen HP-Rechner handelt. Denn von Casiorechnern ist mir sowas nicht bekannt und TI-Rechner kenn ich nicht…

    Ach ja, HP-Taschenrechner bekommt man hier ja auch nicht überall.

  3. Moin Hans,

    HP-Rechner ist knapp vorbei.

    Mal als Tip: Werkseitig ist Basic und Assember Programmierung möglich. Es gibt aber auch C, Pascal, Forth und viele andere Sprachen.

    ciao,Michael

  4. Moin Bernd,

    > Na ja ich weiss das ein Rechner von Texas Instruments eine Z80 einsetzt, doch der hat mindestens eine 8 Bit Alu

    und damit hab ich dich auf den Holzweg geführt 😉

    Die Z80 war die billige Alternative zum 8080, nur halb so schnell bei gleichem Takt, weil sie eine nur 4bit Alu hat. Aber schon damals wurden CPUs nach MHz verkauft, und nicht nach echter Performance. Eine 1MHz 6502 war schneller als eine 4Mhz Z80.

    Siehe: http://www.righto.com/2013/09/the-z-80-has-4-bit-alu-heres-how-it.html

    BTW: Ich denke ich werde mir den TI84 Plus bei Conrad holen, weil das nachfolge Modell keine AAA Akkus mehr hat, sondern einen LiPo, und das Farbdisplay wahrscheinlich die Software Kompatibilität verhindert.

    Ach ja, und auch für dich könnte der TI84 Plus interessant sein. Immerhin läuft dort Pascal drauf. Und es gibt ihn im Klassensatz mit gelben Gehäuse und Namen Deiner Schule zum halben Preis.

    *ok* Bei Lehrern ist dieser Rechner nicht so beliebt. Dank Assembler Programmierung gilt er ja als GameBoy für Schüler und Studenten.

    ciao,Michael

  5. Ist ja verrückt! Ist ja wirklich verrückt!
    Aber ohne den verlinkten Artikel jetzt genau gelesen zu haben, klingt es einleuchtend, dass eine derart kleine ALU dann auch höhere Taktfrequenzen nötig macht, um auf die selben MIPS (oder TIPS?) und FLOPS zu kommen, wie der 6502 und andere. Na gut, FLOPS kann man dabei eh nicht messen, weil die von der Hardware nicht unterstützt werden, und deshalb per Software realisiert werden müssen. Da kann man dann bestenfalls die Effizienz des Programms messen.

    Andrerseits finde ich das aber auch eine Unverschämtheit des Herstellers, den Prozessor dann auch als 8-Bit-Prozessor zu verkaufen. Aber die Angabe richtet sich ja nach der Datenbusbreite – demnach ist es ja ein 8-Bit Prozessor. Aber ich bin bisher trotzem auch immer davon ausgegangen, das die breite der ALU auch gleich der des Datenbus ist. So wird es in der mir bekannten Literatur auch meisst dargestellt. (Den 8088 mit dem „massakrierten“ Datenbus lassen wir mal aussen vor.)

  6. @Elendsoft:
    Es gab beim Z80 zwar eine 16-Bit-Addition, aber die benötigte dann 7 Taktzyklen, also fast so viel, wie zwei getrennte 8-Bit-Additionen, davon die zweite mit Carry (zusammen 8 Zyklen).

    Dass der Z80 intern eine 4-Bit-ALU hatte, ist aber eine echte Überraschung!

    Kai

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