Vorschau Testflug Starship IFT-14

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Der 14. Starship‑Flug steht kurz vor dem Start. Abhängig von der regulatorischen Freigabe durch die FAA ist der 22. September vorgesehen, Startfenster 75 Minuten ab 7:15 Uhr CT. Das wäre 14:15 in MESZ, also anders als bei den letzten Flügen wieder bei uns am frühen Nachmittag. [Edit: der Start wure mittlerweile auf den 28.9.2026, ebenfalls um 7:15 CDT verschoben]

Bei dem Flug soll Starship erstmals eine Erdumlaufbahn erreichen. Die bisherigen suborbitalen Profile waren nach SpaceX bewusst passiv sicher ausgelegt, um Risiken zu minimieren und Daten zu sammeln. Nach 13 Flügen scheint man nun genug dieser Daten zu haben. Mit dem Übergang in die Umlaufbahn beginnt die Phase, in der die Wiederverwendbarkeit praktisch validiert wird. Nach SpaceX vollmundig angekündigt: „By going to orbit, the next phase of developing Starship to be fully and rapidly reusable can begin“. Allerdings wird bei dem Flug noch nichts wiederverwendet, nicht mal die Superheavy. (mehr …)

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Der Lambert‑Solver und Startfenster

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Derzeit baue ich mein Programm „Rakete“ wieder um. Es begann mal als Berechnungsprogramm für die Nutzlast von Raketen, hat sich inzwischen aber zum universellen Berechnungstool für die Raumfahrt gemausert. Inzwischen nutze ich auch KI dafür, nach einigen schlechten Erfahrungen ausschließlich Claude. Ein vollkommen neuer Programmteil ist der Lambert‑Solver, der damit entstand. Die Kernroutinen zur Lösung des Lambert‑Problems stammen von der KI, die Iterationen, Visualisierungen und Suchmethoden, um das Optimum zu finden, stammen von mir.

Vorweg: Immer wenn man Code von einer KI erstellen lässt, besonders wenn es welcher ist, den man nicht versteht – hier die Umformung der astronomischen Gleichungen zur Lösung des Problems – muss man intensiv testen, in meinem Falle, indem ich zuerst historische Startdaten überprüft habe und dann Vorhersagen mit dem NASA Trajectory Browser gegengecheckt habe. (mehr …)

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Raumfahrtgrundlagen für Dummys – Feststofftriebwerke

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Ich habe mich schon eingehend mit Flüssigkeitstriebwerken beschäftigt. Da in Feststofftriebwerken etwas anders läuft, bekommen sie einen eigenen Artikel. Aber zuerst, auch wenn es nicht zur Physik gehört, etwas Geschichte.

Die Entwicklung von Feststofftriebwerken

Feststofftriebwerke waren die ersten Raketen und lange Zeit – bis vor rund 100 Jahren – auch die einzigen. Die Chinesen setzten sie mit Erfolg im Krieg ein, vor allem gegen nomadische Reitervölker, die immer wieder in ihr Land einfielen (deswegen wurden auch etliche Mauern gebaut). Die Raketen ähnelten sehr den Feuerwerksraketen: Schwarzpulver war der Treibstoff in einer Röhre, ein Stopfen mit einer Bohrung die Düse. Ein langer Stab stabilisierte den Flug. Sie wirkten vor allem durch das pfeifende Geräusch und den Knall bei der Explosion und machten die Pferde scheu. (mehr …)

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der neue Nazi-Chic bei der Space Force

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So sieht die neue Uniform der Space-Force als neuester „Truppengattung“ aus:

Kommt mir irgendwie bekannt vor, mit dem dicken Gürtel, Koppelschloss, Schulterabzeichen und Adler über den Ordensfeld …

Fehlt nur noch das sie den Gruß von Musk mit ausgetreckter Hand übernehmen …

Heute Amerika und morgen der ganze Weltraum! (mehr …)

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Der Verlust der Kontrolle seitens der NASA über die Industrie

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Dies ist die Geschichte, wie die Regierung in den USA nach und nach immer weniger Einfluss auf die Industrie hatte. Doch beginnen wir am Anfang. Nämlich bei der A‑4, die vom Heereswaffenamt in Peenemünde entwickelt wurde. Doch nicht nur dort: Beteiligt waren Firmen aus ganz Deutschland, denn die A‑4 beinhaltete auch Feinwerktechnik (Gyroskope), Elektrik (Kabel, Potentiometer) und Teile aus vielen anderen Industrien. Das alles war eng verflochten, und das Heereswaffenamt musste sich nicht darum kümmern, alles zu kontrollieren – das taten die Firmen von selbst. Wahrscheinlich, weil die A‑4 als kriegswichtig eingestuft wurde und Fehler oder nicht korrespondierende Probleme drastische Konsequenzen haben konnten, und eben weil es die deutsche Gründlichkeit gab – der Begriff schaffte es dann auch ins amerikanische Vokabular. (mehr …)

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