Unbemannte Vorarbeiten zur bemannten Marslandung

Nachdem ich die letzte Woche mal bewusst ein paar Nicht-Raumfahrtthemen angesprochen habe, heute mal wieder ein Raumfahrtthema. Die bemannte Marslandung wird ja noch einige Zeit auf sich warten lassen, aber man kann schon einiges mal klären und das geht unbemannt.

Das erste was offensichtlich nicht geklärt ist, ist die Strahlenbelastung der Astronauten. Dazu erst mal eine Erklärung. Es gibt zwei wichtige Quellen für eine Strahlenbelastung, Das eine sind kosmische Quellen wie Supernovaausbrüche, oder Gammastrahlenburster. Das zweite ist die Sonne, die einen Elfjahreszyklus hat, mit Aktivitätsmaxima und Minima und bei der es auch temporär Ausbrüche geben kann. Beide Quellen unterscheiden sich ziemlich. Kosmische Quellen liefern neben leichten Teilchen auch sehr schwere Teilchen bis hin zur Atommasse von Eisen und Röntgen- und Gammastrahlen. Mit heutigen technischen Mitteln kann man sich kaum dagegen schützen, aber die Belastung ist auch nur kurz wirksam. Die Aktivität der Sonne steht dagegen in Zusammenhang mit beobachtbaren Eruptionen wie Flares oder Protuberanzen. Es gibt daher eine gewisse Möglichkeit das Risiko einzuschätzen, auch wenn nicht jede Sonnenfleckengruppe einen Sonnensturm verursacht. In jedem Falle brauchen die Teilchen einige Stunden bis Tage um zur Erdbahn zu kommen und nochmals länger um bis zur Marsbahn kommen. Satelliten zwischen Mars und Sonne könnten rechtzeitig vorher warnen. Die Ausbrüche dauern einige Stunden bis Tage und die so akkumulierte Strahlungsdosis kann dann recht hoch sein. (mehr …)

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Niemals genug Zeit

Seit Anfang Juli bin ich im Urlaub, noch bis Ende August, dann arbeitslos, weil mein ehemaliger Arbeitgeber, die Hochschule Esslingen lieber in Zeiten der Krise nun lieber neue Leute einstellt, anstatt die Verträge der bestehenden zu verlängern. Schließlich eröffnet sich ja die Chance die vielen offenen Stellen zu besetzen, auf die sich sonst niemand bewirbt, weil die Bezahlung schlecht ist und es keine Chance auf Daueranstellung gibt und man nur von Jahresvertrag zu Jahresvertrag hüpft – oder eben nicht, wenn man wie ich an die 6 Jahresgrenze kommt ab der das nicht mehr möglich ist.

So gesehen habe ich eigentlich viel Zeit. Doch das Gegenteil ist der Fall: Ich hätte genug zu tun um einige Stunden mehr zu füllen. Um es mal konkret zu machen: (mehr …)

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Analogkäse und Schwarzwälder Schinken

Gestern konnte ich bei einer Talkshow eine Auseinandersetzung zwischen einem Autor von „Verbrauchraufklärungsbüchern“ und einem Vorsitzenden der Lebensmittelindustrie sehen. (Fragen sie mich nicht nach dem Namen, kam gestern im Anschluss an Abenteuer Forschung, sonst hätte ich es wahrscheinlich gar nicht mitbekommen). Es ging anfangs um Analogkäse , Formschinken und Pesto mit wenig Olivenöl und ohne Pistazien. Aber schwenkte dann ziemlich schnell in Unterstellungen an die Firma des Vorsitzenden um, wahrscheinlich weil sich alle beim Thema Analogkäse einig waren.

Also: Diese Firma stellt offenbar Wurstwaren her und hat auch eine Räucherei im Schwarzwald. Dort wird dann Schinken nach traditioneller Art geräuchert und von der Firma als „Schwarzwälder Schinken“ verkauft. Die Schweine selbst stammen aus Nordrhein-Westfalen. Nun sei dies Betrug am Verbraucher und er sollte schreiben „geräuchert im Schwarzwald“, anstatt „Schwarzwälder Schinken“. Auch wenn ein Koch noch schlichten wollte indem er sagte, die Fronten wären inzwischen so verhärtet, dass es nur noch „Schwarz und Weis“ gäbe. hörte der angebliche Verbraucherschützer nicht auf weiter auf, seinem Gegenspieler bzw. seinem Produkt herumzuhacken und muss den Moderator angesteckt haben, der nun auch Gratinkäse als Betrug empfand, weil dieser aus geriebenem Edamer und Tilsiter bestand, anstatt aus Mozzarella wie er meinte. Nur Mozzarella gehört auf eine Pizza. (mehr …)

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Flash Speicher und SSD

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Heute wieder ein Blog von mir. Michael Jahns Artikel waren zu kurz und zu speziell für diesen Blog. Eigentlich hatte ich ja vor eine kleine Serie über Bestandteile der Nahrung zu machen, aber da ich mit einer Erkältung herum laboriere, beschränke ich mich auf ein für mich nicht so zeitintensives Thema: Flash Disks auch SSD genannt (Solid State Disks). Das sind „Festplatten“ aus Flash Speichern, so wie sie jeder von SD/CF Karten oder USB-Sticks kennt. Dazu eine Kontrollerlogik und ein SATA Interface. Das ganze sieht dann so aus wie eine 1,8″ oder 2.5″ Festplatte und wird wie diese eingebaut, hat also auch ein SATA Interface. (mehr …)

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Feste Treibstoffe

Nachdem es ja da eine Mini Diskussion im Blog „Ich bin ein Wasserstofffan“ gab heute mal was allgemeines zu festen Treibstoffen und aus raketentechnischer Sicht, also ohne konkret auf realisierte Antriebe einzugehen. Im Prinzip gelten für feste Treibstoffe dieselben Regeln wie für flüssige auch. Die Ausströmungsgeschwindigkeit aus der Düse (und damit der spezifische Impuls) hängen neben dem konkreten Aufbau des Motors (Brennkammerdruck, Entspannungsverhältnis) vom Treibstoff ab und zwar:

  • Der Verbrennungsenergie pro Gramm des Triebstoffs
  • und der Molasse

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