Hatte Lamarck doch recht?

Heute kennt jeder Darwins Evolutionstheorie. Etwas älter und lange Zeit genauso populär, war La Jean-Baptiste de Lamarck’s Theorie der Anpassung an veränderte Lebensumstände. Vereinfacht gesagt, besagte die Theorie aus, dass sich Lebewesen an die Umgebung anpassen und diese Anpassungen zu Veränderungen führen. Das klingt heute wir Unsinn, aber wie die Evolutionstheorie geht sie nicht von sprunghaften Änderungen aus. Ein beliebtes Beispiel war die Giraffe – wie kam sie zu ihrem langen Hals? Vielleicht war sie mal eine Antilope mit einem langen Hals. Diejenigen die ihren Hals etwas länger strecken konnten, kamen besser an das Futter in den unteren Ästen und bekamen mehr Nachkommen – mit schon etwas längeren Hälsen. Von diesen überlebten dann auch die mit noch etwas gestreckten Hälsen usw. Bei nur 1 mm pro Generation, die man bei Antilopen vielleicht auf 10 Jahre ansetzen kann, ergibt sich so in schon 2000 Jahren der lange Hals der Giraffe. (Lamarck schrieb viel mehr über Vererbung, aber die Diskussion konzentrierte sich meist auf einen kleinen Teil, den man später als Lamarckismus bezeichnete).

In der Tat kann man damit viele Anpassungen genauso wie bei Darwins Theorie erklären. Sie war sogar zeitweise beliebter, weil sie kein zufälliges Element hatte, sondern eine zielgerichtete Anpassung, die viel eher akzeptabel bei vielen Leuten war. Lange Zeit gab es nur die Biologie der heutigen Lebewesen und die Fossilienfunde. Aufgrund dieser kann man nicht entscheiden ob Darwin oder Lamarck recht hat. Im Gegenteil: Gegen die kontinuierliche Evolution spricht bei Darwin das Problem der „Missing Links“. Viele Arten erscheinen „plötzlich“ ohne große Zwischenglieder aus anderen Arten sich entwickelt zu haben. Lamarck könnte mit der gezielten Anpassung das eher erklären. (mehr …)

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Raumfahrträtsel 3

Wie korrekt erraten, startete am 20.8.1977 Voyager 2 zu einer Mission, die heute – 33 Jahre später – noch immer andauert. Nun natürlich ist das Voyager Programm nicht eines, sondern DAS erfolgreichste Weltraumprogramm überhaupt. Dank einer günstigen Himmelskonstellation konnten die Raumsonden alle fünf äußeren Planeten besuchen. Pluto wurde ausgelassen und nur eine wurde weiter als zu Saturn geschickt doch selbst diese hat unsere Erkenntnisse über das äußere Sonnensystem revolutioniert. Vielleicht schreibe ich mal ein Buch über die Sonden, aber es gibt schon zwei recht gute englische.

Aber ich habe Voyager 2 aus persönlichen Gründen gewählt. Der eine oder andere mag sich ja gefragt haben, wie ich überhaupt zur Raumfahrt kam. Anders als viele haben mich weder herumspazierende Astronauten beeindruckt noch (zumindest damals) Raketenstarts. Ich habe mich als Jugendlicher für einiges interessiert: Paläontologie, antike Kulturen, Astronomie und da speziell für die Planeten. Als ich dann die Hauptschule 1980 abschloss, bekam ich einen Preis – einen Gutschein in einem Buchladen. Also schaute ich mich um und wollte ein Buch kaufen. Und da fiel mir von Bruno Stanek das Planetenlexikon auf – genauer gesagt der Einband den dieses links wiedergegebene Bild zierte. Ich habe es aufgeschlagen und stolperte über Aufnahmen von Mariner 10, Viking und den Voyagers, die zu diesem Zeitpunkt (Juli 1980) gerade Jupiter passiert hatten. (mehr …)

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Was ist nur mit den Bloglesern los?

Ja ich frage das mal in die Runde, weil ich in den letzten Monaten einige Änderungen gesehen habe.

Fangen wir mal mit dem Publikum am. Ich sehe neue Namen, zumindest was die Häufigkeit der Einträge angeht. Andere alte Namen, darunter frühere Gastblogautoren wie Thomas, Kevin Glinka oder Michel Van scheinen verschwunden zu sein. Andere wie Overlord, der K. oder tp1024 sind noch da, aber äußerst zurückhaltend geworden (zumindest was das Kommentieren angeht, mehr bekomme ich von einem Besuch des Blogs nicht mit).

Also frage an die Neuen: Wie seid ihr auf den Blog gekommen, was interessiert euch, warum besucht ihr ihn regelmäßig? (Gerade das letztere ist für mich interessant, weil ich keinen Blog regelmäßig besuche. Ich stolpere meist nur über einzelne Einträge über Google). (mehr …)

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Buch Nummer sieben oder zehn?

Nun ist es erschienen, das siebte oder zehnte Buch, je nachdem wie man es sieht. Nominell sind es zehn Bücher. Zumindest listet Amazon so viele als lieferbar. In Wirklichkeit sind die drei Bücher über die Black Arrow und Diamant, Europa Rakete und Ariane 1-4 nur das Buch über europäische Trägerraketen 1 aufgeteilt in drei separate Bände.

dioe Zeit in der andere meinen Blog gestaltet haben, nutzte ich mein ISS Buch fertigzustellen. Genaueres findet man wie immer auf der eigenen Website für die Bücher. Diese habe ich auch aktualisiert und eine Sitemap eingepflegt. Trotzdem gibt es wie immer bei einem neuen Buch auch hier Werbung. Also warum sollte man mein Buch über Die ISS kaufen? Fangen wir erst mal damit an, wann man es nicht kaufen sollte: (mehr …)

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