Das Fernsehprogramm – 2020

Nachdem sich durch ein Wurmloch kürzlich ein Zeitloch geöffnet hat, das mir kurzeitig den Blick in die Zukunft geöffnet hat will ich euch die Erkenntnisse nicht vorenthalten. Leider war mein Ich in der Zukunft gerade beim Zappen, sodass ich leider nichts über die Politik oder Aktienkurse in 10 Jahren erfahren habe, aber immerhin: Das wird ist das Fernsehprogramm für den 18.11.2020:

Im Ersten läuft seit der Sender Volksmusik und Telenovellas zusammengelegt hat seit 16:00 die Musiknovella im Programm. Es beginnt mit Bianca auf dem „Weg zum Schlagerstar“ um 16:00 gefolgt von „Volksmusikanten in Not“, „Wege zur Musik“, „Zither-Jessica“ und „Marianne und Michaels Kinder“.

Das ZDF startet, nachdem Deutschland im letzten PISA Test den vorletzten Platz einnahm, die neue Serie „Abenteuer Hauptschulabschluss“ heute mit Teil 1: Das Ein mal Eins. Anschließend erklärt Verona Pooth in der Wissenshow „Deutsche Sprache für Dummies“ den Dativ. (mehr …)

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Mission to Mars Teil 1

Ich will heute mal in einer losen Blogserie die technischen Herausforderungen einer bemannten Marsmission skizzieren. Heute geht es um das Bahnmechanische. Es gibt eine ideale Bahn mit niedrigstem Energiebedarf und beliebig viele andere. Die mit dem niedrigsten Energiebedarf hat folgende Eigenschaften:

  • Bei Ankunft an den Planeten bilden Sonne – Erde – Mars eine Linie
  • Die Geschwindigkeit ist die einer Ellipse mit dem sonnennächsten Punkt bei der Erdbahn und dem sonnenfernsten bei der Marsbahn.
  • Diese Hohmannellipse ist leicht berechenbar.

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Mission to Mars Teil 3

Im heutigen, vorletzten Teil geht es um die Logistik des Fluges. Bei den bisherigen bemannten Flügen wurde immer auf die Minimierung der Risiken geachtet. Das wird auch bei einer Marsmission so sein. Dies wird sich auch im Zeitplan niederschlagen. Eine Mission zum Mars unterscheidet sich von denen zum Mond dahingehend, dass es nicht möglich ist die gesamte Ausrüstung zu transportieren. Es ist eher vergleichbar dem Aufbau der ISS, nur dass Starts nur alle zwei Jahre in einem Starfenster von etwa 4 Wochen Dauer möglich sind. Es gibt verschiede Pläne für eine Marsmission (meinen habe ich in Teil 1-2 schon teilweise vorgestellt). aber alle erfordern große Mengen an Fracht. Je nach Plan 600 – 1000 t in einen Erdorbit. Damit werden selbst bei Schwerlastraketen vom Typ Ares V mehrere Flüge nötig. Ich habe die Ares V einmal als Basis genommen und als Berechnungsgrundlage. Sie sollte meinen Berechnungen zufolge etwa 49 t zum Mars entsenden können. Davon bin ich folgenden ausgegangen.

Flug 1: Wohnung(en): Ich hab ja schon erläutert, dass es wenn man die bisherigen Erfahrungen von Marsmissionen nimmt, wie groß die Schutzschilde im Vergleich zu der Masse war, es problematisch wird eine sehr große Masse zu landen. Das kann natürlich falsch sein, schließlich stand der Platz ja für große Schilde zur Verfügung und so wurden diese einfach so groß dimensioniert. Weiterhin gibt es durch den Eintrittskurs natürlich noch die Möglichkeit die Abbremsung zu variieren und auch die Annäherungsgeschwindigkeit kann bei einem günstigen Startfenster reduziert werden. Ich gehe im folgenden aber trotzdem von zwei Wohnblöcken in eigenen Hitzschutzschilden aus. Sie sind verbunden durch eine Transferstufe, die während der interplanetaren Reise die Kommunikation und Kurskorrekturen übernimmt und nach der Abtrennung in einen Marsobrit eintritt und als Kommunikationsrelay dient. (mehr …)

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Bankswitching

Das heutige Thema kommt vielleicht 25-30 Jahre zu spät, aber vielleicht interessiert es den einen oder anderen doch, wie sein Heimcomputer mit mehr als 64 KByte Speicher zurecht kam.  Es geht darum, wie ein ein 8-Bit-Prozesssor mehr als 64 KB Gesamtspeicher verwaltet. Als erstes muss klar sein, dass wir von Gesamtspeicher reden, also RAM und ROM (ich glaube viele wären in den achtziger Jahren schon froh gewesen, wenn der Rechner jeweils 64 KByte RAM und 64 KByte ROM hätte ansprechen können, aber leider ist dem nicht so).
Fangen wir zuerst mal an wie der Speicher adressiert wird. Wenn der Computer ein Wort aus dem Speicher lesen möchte macht er folgendes:

  • Er legt die Adresse von der der Zugriff erfolgt auf den Adressbus
  • Er zieht das Chip-Select Signal auf logisch 0 (bei den Bausteinen steht immer kein Strom für Zugriff und Strom für keinen Zugriff)
  • Er wartet einen Takt bis der Speicher die Adresse dekodiert und die Daten auf den Datenbus geschrieben hat
  • Er liest die Daten über den Datenbus ein. (mehr …)

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Mission to Mars Teil 2

Heute geht es um den Ablauf der Marsmission. Um es gleich zu sagen: Das ist eine Möglichkeit. Es gibt auch andere Konzepte, vielleicht am extremsten der Plan „Mars Direct“ von Zubrin. Will man mit der heutigen Technologie also dem was erprobt ist eine Marsmission durchführen kommt man aber zu folgendem Ablauf:

Start von der Erde mit einer Transferstation

Irgendwo müssen die Astronauten ja wohnen auf der Reise zum Mars, die wahrscheinlich mindestens 6 Monate dauert. Das wird wohl das konventionellste sein, dann praktisch können schon entwickelte Module für die ISS verwendet werden. Da diese Station zum Mars und zurückreist ist hier das Minimieren des Gewichts natürlich wichtig. Neben regenerativen Systemen geht dies vor allem beim Raum. Bislang waren die Saljut Stationen die Raumstationen mit dem geringsten Volumen, rund 50 m³ pro Person bei einer Stammbesatzung von zwei. Würde man dies auf eine Sechsmann Besatzung übertragen, so würde die Station mindestens 50 t wiegen (drei Saljut 6 Stationen) – ziemlich viel. Optimierungsmöglichkeiten gibt es natürlich im Platzangebot selbst. Anders als bei anderen Raumstationen wird daher dort nicht geforscht werden. Das nimmt Platz weg, macht sie schwerer und sinnvolles zum Forschen gibt es eh nicht. (mehr …)

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