Optimierung von Tankdurchmessern

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, Raketentanks zu konstruieren. Manche davon sind recht nahe liegend, bei anderen dagegen fragt man sich, wie die Konstrukteure überhaupt auf die Idee gekommen sind. Als Beispiel fällt mir der Block DM http://www.bernd-leitenberger.de/block-d.shtml der Zenith ein, dessen schlechte Tankform sich in einer enormen Leermasse niederschlägt. Häufiger kommt aber eine andere Tankart vor, bei der ein verschlossener Zylinder den Treibstoff und den Oxidator aufnimmt. Mitunter sind auch beide Tanks kugelförmig. Mit der Optimierung und Masseberechnung dieser beiden Bauformen habe ich mich beschäftigt. Mittlerweile ist auch ein Folgeaufsatz erschienen, bei dem es noch ausführlicher unkonventionelle Tankbauformen geht (unter anderem mit Lösung für das Seifenblasentankproblem). (mehr …)

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Man könnte neidisch werden

Elendsoft hat mir ein kleines Taschenbuch zum Apollo-Sojus Projekt zugeschickt und schon vor der ersten Inhaltsseite bin ich neidisch geworden: „1. Auflage 1-40 Tausend“ steht da. Dabei, das wird bei den folgenden Seiten wird klar, das dieses Buch wohl niemals außerhalb der damaligen DDR gelesen worden sein, denn es beginnt schon mit Lobpreisungen auf die Erfolge der UdSSR und auch schon auf der ersten Seite mit Lügen wie der „fortscheitenden Veränderung des Kräfteverhältnisses zugunsten des Sozialismus“.

Mit Büchern aus der DDR ist es so eine Sache. wenn es um Lehre und Wissenschaft geht, zumindest in Naturwissenschaften kann man sie bedenkenlos kaufen. Da ist ja keine Ideologie drin. Das Standardbuch für das organische Praktikum bei uns war das Organikum aus der DDR, wobei die noch konsequenter die IUPAC Nomenklatur verwendet haben, also Benzen anstatt Benzol und Cholesterol anstatt Cholesterin. Schwieriger wird es dann bei solchen populären Themen. Da kann man Glück haben wie bei dem Buch von Stache „Sowjetische Raketen“, so man die vereinzelten und wohl auch nötigen Lobeshymnen bzw. Tiraden gegen den Westen überlesen kann, oder es wird schlimmer. Ich habe das Gefühl das scheint hier der Fall zu sein. Das fängt schon beim Titel an: es heißt „Sojus-Apollo 1975“ und nicht „Apollo Sojus Testprojekt. (mehr …)

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NSA, amerikanische Freunde und die Feiertage

So, zum traditionell besucherschwachen Sonntag ein kleiner Zwischeneinschub mit drei Themen die teilweise zusammen gehören. Vielleicht hat sich der eine oder andere gewundert, warum ich noch nichts über die NSA und Snowden geschrieben habe. Ich habe mir das angeschaut, aber gewundert habe ich mich zumindest über die Arbeit der NSA und anderer US-Behörden nicht. eher schon über unsere Bundesregierung, die als die massenhafte Abhörung im Juli bekannt wurde, das ja runterspielte und sich mit Zusicherungen der NSA zufrieden gab. Es ging ja nur um deutsche Bürger, die sind nur wihtig wenn eine Wahl ansteht. Nun hat man Merkel abgehört und die Empörung bei der Regierung ist groß.

Hallo? Wie geht es im Land der Vollidioten? (mehr …)

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Die Chance für die Zukunft

Nun kommt ja Windows 8.1. Das Vorgängermodell Windows 8 hat ja viel Kritik bekommen, vor allem wegen der  Ausrichtung auf die Bedienung mit Gesten und der Bruch mit alten Windows Traditionen. Nun muss man aber eines bedenken: Warum sollte Microsoft viel Arbeit in ein Windows 8 stecken? Die meisten Einnahmen kommen bei Windows nicht durch die Verkäufe im Einzelhandel, sondern durch Lizenzeinnahmen, weil es auf jedem neuen PC vorinstalliert ist. Die fließen egal ob Windows 7 oder 8 installiert ist. Viel lukrativer ist da der boomende Markt von Tabletts und Smartphones. Zum einen ist man da nicht vertreten sondern Apple und Android. Zum anderen kauft man sich die Geräte zusätzlich zum PC und nutzt sie nur 24 Monate lang bis es den nächsten Vertrag gibt. Apple hat seine Käufer sogar zu jährlichen Neukäufen bewegt.

Also da gibt es erheblich mehr zu verdienen. Was Windows 8 aber ist, dabei weitgehend untergegangen: es ist die erste Version die auch auf einem ARM läuft. Vorher gab es für Handys und andere kleinere Geräte spezielle Versionen wie Windows Mobile und Windows Phone. Nun gibt es eine einzige für alle Geräte vom Handy bis zum PC. Damit ist erstmals die Schicksalsallianz „Wintel“ geknackt. Windows ist nicht mehr auf  Gedeih und Verderb an x86 Prozessoren  gebunden. Mit Delphi kann man inzwischen auch Apps für iOS und Anrdoidgeräte entwickeln, durch Neucompilieren laufen sie aber auch unter Windows. Damit hat man so etwas wie Cross-Plattform Programmierung. Neu ist das nicht. Java hat das ja schon mal versprochen, aber so richtig durchgesetzt hat es sich nicht. (mehr …)

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