OS/2

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Eine Mail, in der der Schreiber meinte, OS/2 wäre nur kurz nach Windows erschienen und ich hätte das falsch beschrieben, brachte mich auf den heutigen Blog, denn der Schreiber lobte auch OS/2 in höchsten Tönen und lies an Microsoft, wo seiner Ansicht nach, Bill Gates jede Software persönlich programmiert kein gutes Wort.

OS/2 ist, wie man ja weiß, im Konkurrenzkampf Windows unterlegen. Ich kann das System nicht beurteilen, denn ich habe nur kurz damit zu tun gehabt. Ich habe mal eine Version, ich glaube es war die letzte installiert und kurz ausprobiert. Das war es aber dann schon. Nutzer, die auf das System schwören, rühmen seine Sicherheit und Stabilität. Warum also war es nicht so erfolgreich wie Windows? Continue reading „OS/2“

Warum Intel und Microsoft heute bei den wertvollsten Unternehmen der Welt dabei sind

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Man kann sich die Antwort auf die Frage natürlich einfach machen: weil die meisten PC einen Intel-Prozessor und ein Microsoft Betriebssystem haben. Doch das greift zu kurz. Es gibt ja in jedem PC auch eine Festplatte und da gibt es inzwischen nur noch zwei Hersteller (Seagate und WD) weltweit die den Großteil des Marktes bedienen sowie einige kleinere. Viele andere wie Maxwell, IBM, Conner, Samsung sind verschwunden. Trotzdem haben die nicht die Finanzkraft und das Einkommen von Intel und Microsoft. Ähnliches kann man von den Herstellern von DRAM und Flash-RAM behaupten.

Ich will die Frage aber weiter ziehen, nämlich nach den „Gewinnern“ und „Verlierern“ von 30 Jahren PC. Wer so lange dabei ist, dem wird aufgefallen sein, das sich die Kosten doch stark verschoben haben. Vor 30 Jahren war ein IBM-PC noch für die meisten nicht finanzierbar, stattdessen betrachte ich die etwas kleinere Klasse der Heimcomputer. Continue reading „Warum Intel und Microsoft heute bei den wertvollsten Unternehmen der Welt dabei sind“

Warum bekommt es Microsoft nicht hin?

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Ich war lange Zeit sehr Microsoft-kritisch: Zum einen wegen der Monopolstellung, zum anderen wegen der Geschäftsmethoden und nicht besonders tollen Produkten. Das hat sich später gelegt. Windows XP entpuppte sich als stabiles Betriebssystem, das bei mir den Dienst tat bis Windows 7 erschien. Windows Vista hat mich nicht überzeugt und Windows 8 auch nicht. Das macht nichts, man kann ja mit dem vorherigen Betriebssystem weiter machen. Dadurch dass es in vielen Bereichen Alternativen zu Microsoft Produkten etabliert haben, und Microsoft z.B. bei der Nichtweiterentwicklung des IE sogar anderen Browsern Chancen eröffnete war ich nur noch auf Windows angewiesen (Linux kommt nicht in frage, weil ich mit der Programmierung von Windows Anwendungen mein Geld verdiene)

Was bei Microsoft auffällig ist, ist in dem letzten Jahrzehnt eine gewisse Gängelung und Ignoranz eingetreten ist. Gängelung, weil man neue Bedienkonzepte einführte die nicht den Anwendergeschmack treffen. Ignoranz weil man die Anwender zu diesen Konzepten zwang ohne die alten als Alternative anzubieten. Man denke an die Ribbons von Office, das Ausblenden von selten benutzten Menüs, die dann die Anwender suchten weil sie nicht wussten wie sie sie wieder einblenden konnten oder Windows 8 wo man das Kachelkonzept einführte das auf PC’s mit Maus und Tastatur wenig Sinn machte. Was mich mehr nervte ist das die Gagets oder Minianwendungen wegfielen. Eine CPU- und Netzwerkübersicht habe ich nämlich schätzen gelernt. Dazu neue Lizenzmodelle wie bei Office 365. Continue reading „Warum bekommt es Microsoft nicht hin?“

Warum gibt es so viele Programmiersprachen – Teil 2

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Eine ganze Menge Programmiersprachen entstanden, weil man sie nur in einer bestimmten Softwareumgebung braucht. Die ersten Programmiersprachen waren zum einen kompiliert, erzeugten also Maschinencode. Zum anderen waren sie für die Entwicklung von Stand-Alone Anwendungen gedacht. Mit einem zweiten Konzept, des Interpreters konnte man dagegen eine Programmiersprache in jedes Programm einbauen. Bei einem Interpreter wird der Quelltext on the fly übersetzt und daher gibt es hier auch die Möglichkeit Funktionen eines Systems aufzurufen in das die Programmiersprache eingebettet ist. Ein Großteil der Scriptsprachen entfällt in diese Kategorie wie die ganzen Shell-Scripts, aber auch in komplexer Software integrierte Sprachen wie die in Matlab oder R in Statistikpaketen. Continue reading „Warum gibt es so viele Programmiersprachen – Teil 2“

Immer ist Microsoft dran schuld

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In der letzten ct‘ kam eine Meldung wonach der PC-Verkauf erstmals seit 1993 rückläufig ist. Damals flog glaub ich eine Fabrik für den Kunststoff in die Luft in die damals die Chips eingegossen wurden, was innerhalb weniger Wochen die Speicherpreise vervierfacht hat. Schuld an dem Rückgang: Microsoft. Windows 8 käme bei den Leuten nicht an, sie würden daher keinen neuen PC kaufen und mit dem alten unter Windows 7 weiter arbeiten.

Nun ist Windows 8 bestimmt nicht der Verkaufsschlager als den Microsoft ihn geplant hat. Der grundlegende Fehler war es, Funktionen die auf einem Tablett Sinn machen, auf einem Desktop Rechner zur Bedienung einzuführen wie Gestensteuerung „Tochdisplay“. Es gibt zwar neben Tablett-PCs und Zwittern zwischen Notebook und Tablett zwar erste Geräte mit einem berührungssensitvem Bildschirm, aber die sind zum einen recht teuer und zum anderen ändern sie nichts am Grundproblem, dass man dann dauernd wechseln muss zwischen Tastatur und Maus und Monitor. Anders als bei Windows 7 halten sich die Verbesserungen die man auf dem PC nutzen kann aber in Grenzen. Früher war es so, dass eine neue Windows Version schon wegen der gestiegenen Hardwareanforderungen einen neuen PC nötig machte. Auch dem ist nicht mehr so. So gibt es für die Leute aus diesem Blickwinkel keinen Grund einen neuen PC zu kaufen. Continue reading „Immer ist Microsoft dran schuld“