Es reicht Elon!

Elon Musk macht neue Schlagzeilen und was für welche. Neil Armstrong hat sich (und das ist recht selten) zusammen mit Gene Cernan über Obamas Plan geäußert. Es würde die wissenschaftliche Gemeinde entzweien, es begänne ein rennen um Geld was nun für zahlreiche Technologieprogramme ausgegeben würde. Vor allem von den neuen Privaten Firmen. Eugene Cernan ergänzte, dass es in dem Budget es nicht um „Space Exploration“ gehe also bemannte Raumfahrt und es eine Blaupause für eine Mission nach Nirgendwo wäre.

Was antwortet elon Musk dazu? Armstrong wäre manipuliert und nicht kompetent. Es gäbe Armstrong und Aldrin und Aldrin hätte einen Ph.D vom MIT und Armstrong wäre nur ein Pilot. Also hätte Aldrin den technischen Durchblick“

Es reicht! Seine eigenen Aussagen zeigen, das er nichts von Raketen versteht, man muss sich nur mal sein Geschreibsel auf seiner Seite ansehen. Weiterhin hat Armstrong ebenfalls einen Bachelorabschluss in Luftwaffentechnik und ich habe meine Zweifel, dass ein Doktor der vor fünfzig Jahren gemacht wurde heute besonders hilfreich ist bei den anstehenden Technologien. Nicht einmal zur Apollo und Geminizeit hat (wie Deke Slayton in seiner Autobiographie) sagte Aldrins Doktor eine Rolle gespielt. Soll Elon Musk erst mal ein Zehntel von dem erreichen was Armstrong erreicht hat, bevor er sich ein Urteil über ihn anmassen kann. Vor allem hat er auch nur einen Bachelorabschluss. Wo bleibt denn seine tehnsiche Kompetenz? Immerhin halte ich einen Bachelor in Luftfahrttechnik für praxisnäher als einen in Wirtschaft und Physik.

Ach ja Elon Musk ist übrigens Pleite. SpaceX läuft aber weiter mit dem Geld der NASA, 350 Millionen haben sie schon bekommen, auf weitere 2 Milliarden hoffen sie. Da sieht man den Antrieb der hinter den Verunglimpfungen steht. Ich wünsche SpaceX ein schönes „Kawooom“ am 4.6.2010. (Quelle: http://www.spacenews.com/civil/100528-expect-longer-wait-between-spacex-demo.html)

Quelle:

(ab 2:40 und 8:00)

Großmacht Apple?

Beim Auslandsjournal am letzten Donnerstag kam ein Beitrag über Apple und Steven Jobs, mit Hinweis auf einen längeren Beitrag im ZDF Info Kanal. Ich habe mir beide angeschaut. Hier ein Link zur ZDF Mediathek. In dem Beitrag geht im wesentlichen um zwei Dinge: Apple kontrolliert was auf ihren Geräten läuft und damit einher geht eine Bevormundung der Benutzer und eine Zensur. Apps gibt es nur über den Appstore. Hier sollen unliebsame Konkurrenten rausfliegen und Programme für Apple würden im Fachjargon „Doing the Iran-Version“ genannt. Beim ipad gibt es dann Zensur bei den Inhalten. So läuft nicht nur kein Porno, sondern auch Bilder werden zensiert. So muss Bild ohne die Nakedies auskommen – die Stellen werden dann „geblitzt“. Dagegen wenden sich dann Autoren und Kommunikationswissenschaftler während Verleger oder die bei Bild zuständige das ipad als eine Chance sehen neue Benutzergruppen anzusprechen und sich eben den Einschränkungen unterwerfen.

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht was daran so bedrohlich sein soll. es ist auch nicht neu. Ein Rückblick auf die Geschichte: Apple wurde groß mit dem Aplle II, konstruiert von Stephan Wotniak. Neben den Fähigkeiten des Computers waren zwei Dinge wichtig für den Erfolg: Er war durch Steckplätze für Karten erweiterbar und es war ein offenes System. Es war dokumentiert. Es gab bald eine Menge offizieller und nicht offizieller Nachbauten. Continue reading „Großmacht Apple?“

Der heutige Musiktipp: „O.K. Okay“

Als Nachlese zum Eurovision Song Contest auch heute ein Lied das damit zu tun hat, aber vielleicht auch sonst in Vergessenheit gesunken wäre. Es handelt sich um einen Titel dieser „Housemusik“ Welle Mitte der achtziger Jahre: Die ersten erschwinglichen Computer ermöglichten es nun aus Tonschnipseln, Synthesizer Klängen und etwas Gesang Leider zu basteln. Es gab da einiges von S-Express, „Theme from S-Express“, Von Eric B. und Rakim „Journey into Sound“. Der deutscheAblegerwar O.K. mit dem wirklicheinfallsreichen Titel „okay“ (wäre nicht auf einen so exotischen Titel gekommen ;-))

Okay, was ist an dem Lied besonders? Zwei Dinge sind mir in Erinnerung geblieben. Der Einspiler der Radio Reportage von Herbert Zimemrmann zur entscheidenen Tor zum 3:2 gegen Ungarn 1954 und ein Schnipsel vom Grand Prix Chanson de Eurovison (ja es hieß früher einfach besser!) wo noch die alten Zeiten aufleben: Das Voting der Lander Jury über das Telefon (mit dem typischen Sound, gefolgt von einer Moderatorin, die es im perfekten Englisch und Französisch in den Äther trällert: „Germany ten points L’Allmagne dix points“. Hach, ich hörs einfach gern.

Ihr müsste ja nicht alles hören, aber vielleicht die Sekunden von 2:15 bis 2:35…. Okay? Für alle Fussballfans: Herbert Zimmermann kommt direkt dahinter und klingt mit der Musik noch dramatischer….


O.K. – Okay – MyVideo