Die ideale Rakete für jede Geschwindigkeit

Eine Konsequenz der Raketengrundgleichung ist, dass abhängig von der nötigen Endgeschwindigkeit unterschiedliche Stufenverhältnisse herauskommen, wenn die Startmasse minimal sein soll. Bei Trägern mit ungefähr gleichen spezifischen Impulsen, ist die beste Lösung die wenn die einzelnen Stufen jeweils den gleichen Bruchteil der benötigten Geschwindigkeit aufbringen. Bei unterschiedlichen spezifischen Impulsen sollte die mit dem höheren auch einen höheren Anteil erbringen.

Die Trägerrakete mit der niedrigsten Startmasse ist daher zumindest bei gleichen großem spezifischem Impuls leicht zu berechnen: Man teile die Endgeschwindigkeit durch die Anzahl der Stufe und erhält die pro Stufe nötige Endgeschwindigkeit. Aus dieser kann man das Voll/Leermassenverhältnis errechnen. Daraus kann man iterativ ausgehend von der letzten Stufe die Startmasse berechnet werden, indem man eine Schätzung der Voll/Leermasse macht, das Voll/Leermasseverhältnis der letzten Stufe bestimmt, darauf basierend eine bessere Schätzung bis man das ideale Voll/Leermasseverhältnis der letzten Stufe errechnet hat. Dann wiederholt man dies bei der nächsten Stufe usw. (mehr …)

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Der heutige Musiktipp: „Good Times“

Das heutige Thema das ich mal beim Musiktipp ansprechen will ist covern und inspieren lassen. Was macht ein Star bei dem die Karriere beim Abflauen ist? Er covert etwas schon bekanntes. (Bei manchen „Stars“ wie den DSDS Sternchen, ist das wie ich mich bei „Wetten dass“ an Pfingsten sehen konnte, schon nach wenigen Monaten der Fall). Das Resultat ist meistens schlechter als das Orginal. Manchmal anders, selten besser. Ein Beispiel für das letzte ist für mich z.b. „It’s my Life“ von No doubt, das erheblich aggressiver und rhytmischer klingt als das Orginal von Talk-Talk. Der ungekrönte Coverkönig ist wohl Joe Cocker. Ich kenne eigentlich keinen Titel den er selbst komponiert hat. Viele finden seine Coverversionen nicht so schlecht, muss wohl so sein, schließlich ist er damit seit 40 Jahren im Geschäft.

Eine andere Sache ist das „inspirieren“ lassen. Man nehme von einer Musik nur den Grundrhytmus, einen neuen Text und setze neue Instrumente drauf. Oder man übernehme einige Takte. Beispiele hier zu nennen ist schwieriger, man muss oft genau zuhören. Ich will hier mal zwei vorstellen, die man unter diese Rubrik einordnen kann. Das eine ist die wohl mieseste „Klauaktion“: Erna Kommt von Wolfgang Lippert. Leider habe ich auf Youtuube nicht den Ausschnitt gefunden, aber es gibt einen vom Lied im DDR Fernsehen, wo selbst die Zuschauer in der ersten Reihe völlig teilnahmslos sind, so schlecht ist es. Man achte nur die Melodie im Refrain und vergleiche diese mal mit dem Refrain bei „Waterloo“ von Abba – langsamer, aber es ist dieselbe. Dasselbe Lied hat dann Hugo Egon Balder drei Jahre später im Westen rausgebracht, etwas schneller, aber auch nicht gerade erfolgreich: (mehr …)

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Die ominösen sp2 und sp3 Konfigurationen

Da ich wahrscheinlich in meinen Aufsätzen noch ein paar mal mit Fachbegriffen um mich werfe, an dieser Stelle eine Erklärung von zweien. Fangen wir mal ganz elementar an. Elektronen halten sich nach den Atommodellen der Physiker in Orbitalen auf. Um Missverständnissen vorzubeugen: Das sind keine definierten Bahnen und sie haben keine Ähnlichkeit zu den Orbits von Planeten und Satelliten. Man kann sie dann noch nach den Energieniveaus in verschiedenen Schalen anordnen. Daher kommen die Buchstaben: Eine s-Schale ist besetzt mit zwei Elektronen. Es kommt dann die p-Schale mit sechs Elektronen. (Zur Vervollständigung: Es gibt noch die d-Schale mit 18 Elektronen und die f-Schale mit 32 Elektronen (Gesetzmäßigkeit: 2*n²)).

Wenn man in Büchern nachschaut, findet man dann Abbildungen dieser Schalen, wobei diese die Aufenthaltswahrscheinlichkeit angeben. Vereinfacht gesagt, den Raumbereich in dem sich ein Elektron am häufigsten aufhält. Eine s-Schale ist kugelförmig. Eine p-Schale hantelförmig. Jede Schale nimmt maximal zwei Elektronen auf. So gibt es drei p-Schalen die in den drei Raumachsen angeordnet sind (px, py und pz).

Wichtig ist: Für Bindungen stehen nur die äußeren Schalen zur Verfügung, die nicht vollständig besetzt sind. Alle anderen Schalen beteiligen sich nicht an chemischen Bindungen. (mehr …)

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