Weitere Gründe gegen die bemannte Marslandung

Ich habe mich mit dem Thema ja schon mal beschäftigt unter verschiedenen Gesichtspunkten. Ich habe dargelegt, dass aus einigen Gründen die Zeit gegen dieses Vorhaben arbeitet. Unbemannte Roboter werden immer leistungsfähiger, wie man leicht an den Ergebnissen von Instrumenten ablesen kann, aber auch an harten Fakten, wie Auflösung, Datenrate, Spektralkanäle etc.

Auch das politische Umfeld wird immer ungünstiger. Mal abgesehen von der derzeitigen Krise: Alle westlichen Staaten machen seit Jahrzehnten Schulden. Leute wie soll das weitergehen? Irgendwann muss gespart werden, und zwar nicht nur wie jetzt, indem man die neuen Schulden reduziert, sondern sogar mal sie abträgt und dann reden wir sowohl in Europa wie auch in Amerika über riesige Summen. Nicht nur kleine Sparpakete wie jetzt. Wenn es aber rapide Einschnitte in allen Bereichen geben soll, wie sind dann die Kosten einer bemannten Marslandung zu vermitteln? „Constellation“, das ja nur zum Mond gehen sollte, das auf den Erfahrungen von Apollo aufbauen konnte, wurde zuletzt auf 120 Milliarden geschätzt. Für eine Marsmission, die etwa 3 Jahre dauern wird, bei der eine permanente Basis errichtet werden muss und bei dem schon der logistische Aufwand (die Fracht die befördert werden muss) mindestens viermal größer ist, werden die Kosten weitaus höher liegen. Ich glaube nicht, dass daher ein Programm durchsetzbar ist – zumindest nicht bis wir eine Zeit erreicht haben, in der die führenden Weltraumnationen wieder ausgeglichene Haushalte haben – ich schreibe „führende Weltraumnationen“, weil sich das ändern kann. Continue reading „Weitere Gründe gegen die bemannte Marslandung“

Der heutige Musiktipp: „When we was fab“

Das heutige Video ist von George Harrison. Mir gefällt es deswegen besonders gut, weil es im Stil so an die Lieder zur besten Beatles Zeit erinnert. Es hätte genauso auch auf Sgt. Pepper erscheinen können. Dazu ist auch das Video, irgendwie etwas psychedelisch. Auch Ringo tritt auf. Ich bin euch ja noch was schuldig: Und zwar den Interpreten, der sich am meisten „inspirieren“lies, sprich viel aus anderen Liedern übernahm, ohne gleich zu covern. Es ist Les Humphries. Wenn einem die Lieder so bekannt vorkommen: Kein Zufall. Ich habe in fast jedem Lioed Elemente aus anderen Liedern entdeckt. Ganz deutlich wird es z.B. beim Hit „Mama Loo“. Er beginnt wie „Bararain“ von denBeachBoys.