LED Lampen

Heute wieder ein Gastbeitrag von Alexander:


So, da die EU jetzt ja mit ihrem Glühbirnenverbot am Start ist und die meisten Europäer in Zukunft also vermehrt mit diesen Entwicklungen bereichert werden, kommt hier der ultimative Praxistest: die böse, altbackene Glühbirne vs. die hypermoderne, vermutlich demnächst standard-seiende LED-Lampe.

Beide Fotos wurden mit exakt denselben Belichtungseinstellungen (ISO, Blende, Belichtungsdauer, Weissabgleich) gemacht: Eine echte 40 Watt Glühbirne, dann die 2,3 Watt = 40 Watt LED-Lampe.

Wie man sieht, sind beide wirklich EXAKT GLEICH HELL und auch die Bezeichnung WARMWHITE auf der Verpackung verspricht uns, wie im Foto ersichtlich, ein GEMÜTLICHES, WARMES und HEIMELIGES Licht, für nur sparsame 12 Euro 99 Cent 🙂

Danke, liebe EU!

Offene, dreiste Kundentäuschung

P.S.: Man muss gar nicht zu so komplizierten Methoden wie Fotografie oder Leuchtdichtemessung greifen, um diesen meiner Meinung nach doch recht dreisten Betrug am Verbraucher nachzuweisen:

Denn ein bloßer Blick auf die Packung offenbart, was man spätestens beim eindrehen der LED-Lampe sieht: Eine richtige 40-Watt-Lampe macht mehr als 3 mal so viel Licht wie diese äquivalente LED-Birne.

22 thoughts on “LED Lampen

  1. Interessant. – Das gehört auch wieder zu den Dingen, die man erst mal wissen muss. – Da ist also vorher noch ein Produktvergleich fällig.

    Aber wie sieht das denn mit den schon etwas länger im Umlauf befindlichen Energiesparlampen aus? AFAIK soll man doch nur von der Glühbirne dahin wechseln.

  2. Auch hier musst Du immer auf die Lumenzahl sehen. Auf die angegebene Lumenzahl macht man noch einen Abschlag von etwa 20% (Die Energiesparleuchte verliert nach einiger Zeit an Leuchtkraft). Dann entspricht eine 14 oder 15 Watt Energiesparlampe der Effizienzklasse „A“ unserer guten alten Glühbirne mit 60 Watt (für 40 Watt Glühbirne müssten dies dann etwa eine 8 oder 9 Watt Energiesparlampe „A“ sein.
    Eine gute Adresse für Energiesparlampen im Web ist: „www.co2kampagne.de“.
    Die Lampen sparen Strom, sind Preiswert, überstehen lange Jahre häufiges Ein- und Ausschalten und statt Quecksilber ist Amalgam drin.
    Für Freunde der Glühbirne gibt es ja die Halogenglühbirne. Der Mehrpreis zur Glühbirne ist nach einigen hundert Betriebsstunden amortisiert.
    Von LED-Lampen halte ich nicht viel. Habe drei in der Anwendung und zwei davon giengen zum Glück vor dem Ablauf der Garantiefrist kaputt! Von wegen bis zu 100000 Betriebsstunden. Und die Energieeffizienz ist nicht besser als bei den viel gescholtenen Energiepsarlampen.

  3. Ich frage mich warum es LED Lampen im Haushalt sein müssen. Den Großteil der Energie kann man mit normalen Energiesparlampen einsparen die auch recht billig sind. Außer im Treppenhaus, wo Lampen sofort leuchten müssen und nur kurz angeschaltet werden haben sie bei uns alle Glühbirnen verdrängt.

    Was mich nervt ist bei LED’s dass je nach Hersteller die Helligkeit in zwei Systemen lumen und lux angegeben wird und man wegen dem unbekannten Winkelfaktor (wenn es sich wie bei mir um eine Taschenlampe handelt) nicht zwischen beiden Systemen umrechnen und vergleichen kann.

    Für Taschenlampen halte ich LED’s wegen der Energieffizienz und kompakten Bauform für sinnvoll, aber sonst nicht,

  4. Wie bei allen Dingen gibt es bei Glühlampen, Energiesparlampen und LED-Lampen gute und schlechte. Und es gibt viele Mythen, Halbwahheiten und Unbekanntes.

    Zur Lebensdauer: Bei Lampen mit elektronischen Vorschaltgeräten (LED-Lampen, Energiesparlampen) ist es z.B. absurd, wenn die Vorschaltelektronik wegen minderwertiger Bauteile under Konstruktionsfehler eine geringere Lebensdauer aufweist als das eigentliche lichterzeugende Element (Leuchtstofflampe oder LED-Array). Ist aber leider oft Realität. Hier sollte gesetzlich eine Garantie auf die Vorschalteletronik von 5 Jahren vorgeschrieben sein, um diesen Unsinn zu unterbinden.

    Lichtqualität: Glühlampen sind natürliche Schwarzstrahler und haben bei der Gleichmäßigkeit des Lichtspektrums von Haus aus einen physikalischen Vorteil. Energiesparlampen und LED-Lampen haben gemein, daß hier nahezu monochromes Licht durch Anregung von Leuchtstoffen in andere, möglichst breite Spektralbereiche überführt werden muß. Das hat den Nachteil, daß sich einzelne Leuchtstoffe leider nicht ideal verhalten und das Primärlicht sehr ungleichmäßig in den sichtbaren Bereich überführen. Durch sorgfältige Mischung verschiedener Leuchtstoffe (5 Banden Leuchtstofflampen) kann ein sehr gleichmäßiges, glühlampen- oder tageslichtähnliches Lichtspektrum geschaffen werden. Aber das macht die Lampen etwas teurer.
    Billiglampen haben minderwertige Leuchtstoffauswahl und erzeugen ein lückenhaftes Lichtspektrum, was zu einem unnatürlichen, farbverfälschenden Raumlicht führt.
    Diese Billiglampen brachten Leuchtstoff- und Energiesparlampen allgemein in Verruf, obgleich das schlechte Lichtspektrum nicht notwendigerweise hingenommen werden muß.
    Es gibt übrigens den sogenannten Farbwiedergabeindex bei Leuchtstoff- und Energiesparlampen, eine 3-stellige Zahl die für die Gleichmäßigkeit des Lichtspektrums und somit der Beleuchtungsqualität steht.
    Hier bin ich dafür, daß gesetzlich eine Mindestfarbwiedergabequalität vorgewschrieben wird, sowie deutliche Kennzeichnung der Indexzahl.

    Einschaltzyklen: Auch die Glühlampe mag eigentlich keine sehr häufigen Einschaltzyklen, da der Anlaufstrom wegen des Kaltleiterverhaltens des Glühfaden das 5-bis 10-fache des Nennstroms beträgt. Bei einer bereits gealterten Glühlampe hat der Glühfaden dünne Stellen, die sich durch den hohen Anlaufstrom überproportional schnell erhitzen und in Folge zuerst durchschmelzen.
    LED-Lampen sind prinzipbedingt prädisteniert für sehr hohe Einschaltzyklen.
    Bei Energiesparlampen gibt es mittlerweile auf hohe Einschaltzyklen (100.000) spezialisierte Lampen, sowie Lampen für kalte Umgebung (-20°C) und sofortige 80%ige Helligkeit, und die sollten sinnvollerweise in Treppenhäusern und Hauseingängen Verwendung finden.
    Aber offensichtlich sind selbst Eletrohandwerker über diesen Umstand nicht informiert. So hat die Firma bei und im Haus im Jahr 05 für Treppenhaus und Außenwand Sparlampen mit klassischem Vorschaltgerät installiert, was himmelschreiender Schwachsinn ist, da sich die am wenigsten für häufige Einschaltzyklen eignen. Einmal im Jahr verreckt die Außenlampe und wohl auch der Starter, und die Lampe glimmt nur noch dunkelrot (die Glühfäden heizen, aber die Lampe zündet nicht)

    Flackern: Flackerfreiheit zähle ich auch zur Lichtqualität, auch wenn verschiedene Menschen unterschiedlich empfindlich sind und viele 100Hz-Flackern nicht mehr wahrnehmen. Ich kann 100Hz-Flackern im Augenwinkel wahrnehmen und finde es lästig bei einer Punktlichtquelle.
    Der Vollständigkeit halber: Warum 100Hz? Unsere Stromversorgung liefert Wechselstrom mit 50Hz, was 2 sinusförmige Halbwellen pro Sekunde entspricht.
    Bei Glühlampen und erst recht Halogenlampen erledigt sich das Flackerthema durch die thermische Trägheit des Glühfadens.
    Bei Enegiesparlampen erledigt sich das Flackerthema durch eine Gleichrichtung und Glättung mit einem Kondensator (Siebelko). Durch die Glättung arbeitet die HF-Schwingschaltung gleichmäßiger und die Lampe hat durch ausbleibende Dunkelpausen und Wiederzündungen eine höhere Lichtausbeute.
    Bei LED-Lampen hat man oftmals ein paar Cent eingespart und leitet die 100Hz ungefiltert auf die eigentliche LED weiter, die das Flackern natürlich 1:1 in Lichtstrom wandelt. Ärgerlich! V.a., daß man über Google keine flackernfreien LED-Lampen findet, da dieses Prädikat scheinbar völlig unbekannt ist.

    Warum LED-Lampen im Haushalt? LED-Lampen haben einen Entwicklungsstand erreicht, der sie für einige Anwendungsfälle attraktiv macht:

    – wo keine hoher Lichtstrom pro Lampe gefordert ist
    – häufige Einschaltzyklen
    – sehr kompakte Lampen/Leuchtmittel
    – geringe Wärmeentwicklung
    – 12V Leuchtmittel zur Umrüstung einer bestehenden Niedervolt-Halogenanlage

    Attraktive Anwendungsfälle: Möbeleinbauleuchten, Bad/Spiegelschrank, Nachttischlampe, Leselampe, Treppenhaus (Bewegungsmelder), Keller, Außenlampe über Bewegungsmelder, Hausnummernlampe

  5. Was mich primaer an dieser ganzen Sache nervt, ist, dass dreiste Kundentaeuschung, wie schon im Artikel erwaehnt, offiziell erlaubt ist bzw. es einfach kein „Verbraucherschutzministerium“ stoert, bzw. dort das technische Know-How scheinbar exakt NULL ist.

    Das ist so, als wenn ich zwei Autos verkaufe, eins mit 100 und eins mit 25 PS, und dann auf das Werbeplakat schreibe: „BEIDE GLEICH STARK UND SCHNELL!!!“.

    Findet das niemand ausser mir schlimm und „seltsam“?

  6. Man muß der LED-Lampe auf deinem Foto zugutehalten, daß eine offensichtlich plausible Lumen-Angabe vorhanden ist. Sowas ist nicht selbstverständlich!

    ein „entspricht 40W-Glühlampe“ ist ein schwammiger, wissenschaftlich nicht standardisierter Vergleich. Vielleicht hat man mit einer Kohlefadenlampe verglichen? Ist ja nicht verboten.

    Wer als Laie mit Lumen & Co. nichts anfanden kann, sollte einfach die Lampen daheim in Ruhe ausprobieren und von seinem Rückgaberecht Gebrauch machen, wie z.B. bei Versandhäusern wie Reichelt.

    Warum hat deine LED-Lampe eigentlich so einen Grünstich?

  7. … in was „entspricht 40 W Glühbirne“? Vielleicht in den den Gesamtkosten über die Lebensdauer (inkl. Stromkosten) oder der Größe oder dem Gewicht? wer hat den gesagt dass es sich um die Leuchtstärke handelt?

    Auf dem abgebildeten Teil der Verpackung steht übriges kein Vergleich drauf

  8. @Bernd: Das hat der gesunde Menschenverstand gesagt. Weil bei „Watt“ geht es fuer jeden normalen Menschen um die Leuchtstaerke, und wenn dann zwei Gluehlampen-Symbole nebeneinander abgebildet werden, eins mit „2,3 W“ drin und eins mit „40 W“, dann geht jeder normale Kaeufer davon aus, dass damit gemeint ist, „Diese 2,3 W Lampe ist genauso hell wie eine herkoemmliche 40 W Gluehbirne“. Das ist doch wohl klar und damit rechnen diese LED-Leuchten-Hersteller auch.

    @Verkehrsvision: Der Gruenstich soll wohl das „Warmwhite“ sein..

  9. @Bernd: 🙂

    Wie gesagt, an den Bildern ist nichts getuerkt… Sind mit Exposure- und Whitebalance-Lock aufgenommen, also exakt dieselben Einstellungen fuer beide Bilder…

    Mit dem blossen Auge wirkt der Gruenstich nicht ganz so extrem, weil das Gehirn eben staendig einen automatischen Weissabgleich macht… aber im direkten Rohvergleich sieht man eben, was „Warmweiss“ fuer diesen Hersteller bedeutet 😉

  10. Was ich meine ist, dass Glühlampen ein kontinuierliches Spektrum aussenden. Eine LED aber soweit ich weis nur in einem engen Spektralbereich. Wenn ich nun genau da die Helligkeit messe dann sind beide gleich hell, nur nimmt das Auge bei der Glühlampe eben auch noch die anderen Spektralfarben also rot, Geld, Orange, Blau etc war.

    Natriumdampflampen senden z.B. nur Licht mit 589 nm Wellenlänge aus. Schon bei 580 und 600 nm ist der Lichtanteil 0. Daher erscheinen sie auch nicht sehr hell, obwohl die Leuchtstärke dort sehr hoch ist.

  11. @Bernd: Ja, das mit der spektralen Struktur ist noch so eine andere Sache, bei der ich Bedenken habe bei LED-Lampen und auch Energiesparlampen.

    Das Auge ist es jetzt seit tausenden von Jahren gewoehnt, ein kontinuierliches Spektrum wahrzunehmen (Sonne, Kerze, Gluehlampe), und unser ganzes „System“ ist darauf eingestellt.

    Ich denke, bei diesen ganzen neuartigen Leuchtmitteln wird verkannt, dass es ja nicht nur um die reine Bereitstellung von Licht geht, sondern eher darum, dass man das Sonnenlicht nachahmen will (denn auf dieses sind wir seit eh und je eingestellt).

    Ich koennte mir deshalb vorstellen, dass es auf Dauer ungesund ist, wenn man den ganzen Tag von solchen Lichtquellen umgeben ist, die nur einzelne Spektrallinien aussenden (auch wenn es fuer unsere Augen aehnlich aussieht wie ein kontinuierliches Spektrum).

    Auch das ist fuer mich ein Grund, lieber schoen die altmodischen gluehenden Wolfram-Faeden zu benutzen 😉

  12. Langsam, langsam. Eine LED ist zunächst eine monochrome Lichtquelle, die in einem engen Spektalbereich arbeitet. „Weiße LED“ per se gibt es nicht.

    Die heute etablierte Form der Weißen LED arbeitet folgendermaßen: Es wird eine blaue LED als Primärlichtquelle genommen.

    Vor dem Lichtaustritt der LED wird dann eine geeignete Mischung an Leuchtstoffen positioniert (das sind die grünlichen Bollen die man bei ausgeschalteten LED-Lampen sieht), die durch das Blau angeregt werden, in langwelligeren Spektren als Blau zu leuchten. Die Dicke der Leuchtstoffschicht wird so gewählt, daß ein Rest des primären Blau die Lampe als Direktlicht verläßt, womit der Blauanteil der Lampe durch Primärlicht abgedeckt wird. Die angwelligeren Spektralanteile werden durch Sekundärlicht der angeregten Leuchtstoffe erzeugt. Vorteil gegenüber der Leuchtstofflampe: Deren Primärlicht liegt hauptsächlich im UV-Bereich und kann nicht direkt genutzt werden.

    Durch sorgfältige Wahl der Leuchtstoffe kann man durchaus zu tageslicht- oder Glühlampenähnlichen lückenlosen Lichtspektren kommen!

    @alexander: Das Glühlampenlicht ähnelt spektral gesehen übrigens mehr der Kerze oder dem Sonnenauf/untergang als dem Tageslicht. Tageslichtspektrum ist mit einer Glühlampe nicht machbar, da es kein Material gibt, was bei 8000K einen mechanisch stabilen eletrischen Leiter bildet.

    Aber es gibt sogenannte Vollspektrumlampen (Energiespar/Leuchtstofflampen) die das Tageslichtspektrum nahezu perfekt emulieren. Nur wird man eine relativ schwache Lichtquelle dieser Art als Kalt empfinden. Sie wie in einer großen Höhle, durch deren Decke durch ein enges Loch das Licht des bedeckten Mittagshimmels fällt.

    Vollspektrumlampen mit hoher Lichtausbeute gibt es übrigens als Therapiemittel gegen Winterdepressionen (Lichttherapie).

    Vielleicht empfinden wir Menschen eine kleine 8000K-Lichtquelle und dunkler Nacht als unnatürlich, weil wir seit 100.000 Jahren nachts Feuer machen oder einen Kienspan anzünden mit 1800K Farbtemperatur, seit 100 Jahren auch eine Glühlampe mit 2700K. 8000K empfinden wir nur bei einer Beleuchtungsstärke von 10.000 lux als natürlich. (bedeckter Tageshimmel)

  13. Nur kurz:

    Der Mensch sieht natürlich auch kein durchgängiges Spektrum, sondern hat drei verschiedene Zapfen die drei verschiedene Wellenlängen (oder gaussförmige emfindlichkeiten für wellenlaengen) wahrnehmen können.

    Darum denke ich sollte man nicht allzusehr auf diskreten Spektren rumreiten … bei den TFT und anderen displays macht das ja auch keiner mehr sondern freut sich an der guten farbwiedergabe 😉

    Das subjektive Lichtempfinden ist in meinen augen aber schon wichtig, aber das ist wie gesagt subjektiv und sollte auch dementsprechend behandelt werden, also die Lichtfarbe solange verbessert werden bis sie der Anwendung angemessen ist …

    HElados

  14. @Alexander: Wenn ich mir ansehe, wie sehr die Politik von Wirtschaftslobbyisten unterwandert ist, wundert mich ehrlich gesagt gar nichts mehr.
    Und selbst wenn es Leute mit dem technischen Know How im Ministerium gibt, sind sie der geballten Macht des Geldes, die auch dort regiert hoffnungslos unterlegen oder sitzen innerhalb der Hierachie an zu niedrigen Stellen, um da wirklichen Einfluss nehmen zu können.

  15. @Verkehrsvision: Danke für die Erklärung der Funktionsweise, der sogenannten „Weissen LEDs“. Jetzt weis ich wenigstens, warum mir manche Autoscheinwerfer des öfteren blau vorkommen, wenn sie noch ein Stück weit entfernt sind.

    Andere Frage an alle, hat zwar nichts mit Lampen zu tun, aber mit Helligkeit: Ich hab ein Bild mit einem 20 stufigen Graukeil, also schwarz und weis sowie 18 Graustufen dazwischen. Davon kann ich auf meinem Monitor bei den aktuellen Einstellungen 12 (mit viel Mühe auch 13) erkennen, der Rest sieht schwarz aus. Wenn ich am Monitor Helligkeit und Kontrast jeweils auf 100% hoch drehe sind 15 Stufen erkennbar, aber das gesamte Bild blendet, insbesondere die helleren Bereiche. Hat jemand ’ne Ahnung, auf was für einen Fehler das hinweist bzw. hinweisen könnte? – Denn normalerweise sollte der Graukeil doch in allen Abstufungen sichtbar sein.
    Falls es jemandem was nützt, habe ich mit GIMP mal die Farbwerte ermittelt, und in der Tabelle eingetragen.

    Farbe RGB Anteile in %  
    Weiss 100  
      95  
    18 89
    Grau- 84  
    stufen 79  
      73  
      68  
      63  
      58  
      53  
      47  
      42 < -- Ab hier wirkt auf meinem Monitor alles Schwarz
      36  
      31  
      26 < -- Bis hierher komme ich bei voll aufgedrehtem Kontrast
      21 und Helligkeit
      16  
      10  
      5  
    schwarz 0  

    Ach so, die Farbtemperatur steht auf 6500K.
    Und wo die Leerzeilen innerhalb der Tabelle her kommen, ist mir schleierhaft.

  16. Was für eine Blödsinn! – Da zeigte die Vorschau eine halbwegs schöne Tabelle an, die ich mit Hilfe der HTML-Tags gebaut habe, nachdem die zusätzlichen Leerzeichen und Tabs ignoriert wurden, mit der ich die Tabelle in einem Texteditor gebaut habe. (Im Textedoitor hab ich dann auch die Tabellen-Tags eingebaut). Und nun sieht sie doch wieder so aus, wie die erste Version, die nur mit Tabs und Leerzeichen strukturiert war, und von den Tabellenelemnten ist keine Spur mehr.
    Eine Stunde arbeit für die Katz. 🙁

  17. @Hans: Zu viele Felder Schwarz = Monitor ist zu dunkel. Zu viele Felder Weiss = Monitor ist zu hell. Zu viele Felder weiss UND Zu viele felder schwarz = Kontrast ist zu hoch (ganz grob gesagt).

    Wenn Du es trotz aller Experimente nicht hinkriegst, alle Felder zu unterscheiden, dann hat Dein Monitor eine zu niedrige Farbaufloesung (gerade billige TFTs koennen oft weniger Farben darstellen als die Graphikkarte) oder Deine Graphikkarte ist nur auf 16-Bit statt 24-Bit Farbaufloesung eingestellt.

  18. @Hans: Vermutlich ist der Kontrast zu hoch eingestellt und die Helligkeit zu niedrig. Es kann auch das Umgebungslicht zu viel sein, mach mal Rollos runter.

    Ausserdem hat heutzutage jeder Graphikkartentreiber irgendwelche boesen softwaremaessigen „Gammakorrekturen“, Kontrast/Helligkeits-Regelungen etc. eingebaut, die muss man auch dringend ausschalten.

    Falls Du trotz aller Einstellungsversuche und komplett dunklem Zimmer und komplett abgeschalteter Graphikkarten-„Tunings“ etc. pp. immer noch mehrere ineinanderfliessende Felder am linken Rand siehst, dann ist vermutlich Deine Display-Hintergrundbeleuchtung schwach geworden bzw. die Gluehkathode Deiner Roehre.

  19. @Alexander: Danke für die Tips, damit werde ich dann mal ein bischen experimentieren. Dann wird sich zeigen, was es ist. – Obwohl ich befürchte, dass es die Glühkathode sein dürfte, die schwach geworden ist. Es ist nämlich ein etwa 10 Jahre alter Philips 107E Röhrenmonitor, der hier arbeitet.

    @Bernd: Danke für die Korrektur der Tabelle.

  20. @HElados:
    >Vielen Dank für die URL! Aber mich würde noch interessieren wie es mit den Einschaltzeiten ausschaut? >Dazu hab ich auf der Seite nichts gefunden â

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